Fehler beim Preflop-Spiel

Februar 21, 2009

Neben den schlechten Calls und den schlechten Bluffs, sind jedoch für unsere Gewinnrate auch noch einige andere Dinge entscheidend, welche oft nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind. Wenn man die Hände, welche man gegen Fische spielt mit den Händen, welche man gegen bessere Spieler spielt, vergleicht, wird man feststellen, daß man gegen bessere Spieler nicht so oft den Showdown sieht und es ist deswegen auch nicht einfach festzustellen, warum ein anderer Spieler mehr gewinnt oder verliert als Sie, da man nicht so viele Showdowns sieht. Diese Fehler im Spiel eines Spielers zu erkennen kann natürlich sehr profitabel sein, nicht nur weil Sie immer wieder mal gegen die gleichen Spieler spielen, sondern weil es oft eine zeitlang dauer  bis der Gegner seine eigenen Schwächen erkennt und sein Spiel dann entsprechend anpassen kann. Oft ist es auch so, daß die Gegenspieler sich gar nicht darüber bewusst sind, daß sie Fehler machen und deswegen Geld verlieren. Diese Spieler bemerken ihre Fehler oft erst dann, wenn sie von anderen Spielern auf ihre Fehler aufmerksam gemacht werden. Heute will ich auf einige Preflop-Fehler eingehen, welche ich oft beim Spiel gegen andere regelmäßige Spieler beobachten konnte, ich werde darauf eingehen, wie man diese Fehler entdeckt und wie man sie im eigenen Spiel feststellen kann.

Flatcalling von zu vielen Händen gegen einen Steal Versuch
Wenn man gegen aggressive Pre-Flop Raise auf hinterer Position (Button und Cutoff) spielt, ist es für das eigene Spiel sehr wichtig die eigenen Blinds sehr aggressiv zu verteidigen. Wenn man sich einfach aus dem Pot drücken lässt, weil Ihr Gegner sehr aggressiv auf Ihr Eröffnungsraise vom Button reagiert, werden Sie deshalb Geld verlieren. Der Fehler welchen viele Spieler machen, wenn Sie ihre Blinds verteidigen ist, daß sie einfach zu oft flatcallen. Gegen gute Gegner kann es sehr schwierig sein, marginale Hände von schlechter Position mit 100 BB gewinnbringend zu spielen, es sei denn Ihre Hand wäre besser als die übliche Opening Range Ihres Gegenspielers. Der Vorteil durch die Position wenn man mit 100 BB spielt ist wesentlich wichtiger als Ihre eigentliche Hand, obwohl es natürlich gut wäre, wenn Ihre Hand Preflop etwas besser wäre, als die Hand Ihres Gegners.

Wenn ich weiss, daß am Big Blind ein Spieler sitzt, welcher mich oft flatcallt und versucht 2-Bet Pots aus schlechter Position gegen mich zu spielen, werde ich damit beginnen mit schlechteren Karten zu eröffnen. Meistens wird mein Gegenspieler nichts treffen, da ich aber in Position bin und der Preflop Aggressor bin, wird es mir sehr oft gelingen den Pot zu gewinnen, ohne daß es zu einem Showdown kommt.

Der beste Weg um sich selbst gegen aggressive Open-Raiser zu schützen, besteht darin einfach mehr Hände zu re-raisen, anstatt einfach nur einen Flatcall zu machen. Sie werden oft den Pot gewinnen, da Ihre Gegenspieler mit einer großen Anzahl von Händen raisen und bei einem Reraise nicht wissen, was sie tun sollen. Wenn er callt, ist Ihre Hand trotzdem noch wertvoll und wenn Sie Ihre Preflop Aggression auf dem Flop fortsetzen, gewinnen Sie den Pot oft zu einem späteren Zeitpunkt in der Hand. Bei dieser Strategie haben Sie eine sehr große Re-Raising Range, weshalb Sie für Ihre Monsterhände öfters richtig gut bezahlt werden.

Sie können Ihre Schwächen durch die Auswertung Ihrer Statistiken aufdecken Ein Programm wie z.B. der Holdem Manager stellt Ihnen die entsprechenden Daten über einzelne Spieler zur Verfügung. Richtwerte sind: SB Defend Steal 13%, SB Reraise Steal 9%, BB Defend Steal 16% und BB Reraise Steal 9%. Sie müssen dann nur noch die Position Button/Cutoff als Position des ersten Raisers im Handfilter auswählen, es könnte auch sein, daß Ihr Programm in den Statistiken über eine spezielle Anzeigefunktion für “Blind Battles” verfügt.

Fehler bei den Implied Odds
Beim Kalkulieren der Preflop Implied Odds, machen Spieler sehr oft Fehler. Ein Beispiel: Ein erfahrener Spieler eröffnet auf dem Button mit 3,5 x BB und Sie halten am Big Blind (2-Clubs)(2-Hearts). Sie floppen in 1 von 9 Fällen ein Set, deshalb ist es sehr schwierig mit (2-Clubs)(2-Hearts) den Pot zu gewinnen, wenn man auf dem Flop nichts trifft. Wir spielen diese Hand also nur für die Chance ein Set zu bekommen. Wir müssten 9 x 2,5 BB = 22,5 BB investieren. Deshalb müssten wir, falls wir ein Set treffen würden 22,5 BB gewinnen, um diesen Call profitabel zu machen. Der durchschnittliche Gegenspieler wird in einem von 3 Fällen vom Button aus eröffnen, und gegen die Vielzahl von möglichen Händen, gegen welche der Gegner halten könnte, wird es uns nicht jedes Mal, wenn wir ein Set treffen gelingen 22,5 BB zu gewinnen.
Viele Spieler nutzen hier die 5/10 Regel, welche besagt, daß man immer callen sollte, wenn man weniger als 5% des Stacks Preflop investieren müsste und man immer folden soll, wenn man mehr als 10% Preflop investieren muss. Meistens ist es aber gewinnbringender, wenn man sich an der Range des Gegners orientiert. Je tighter Ihr Gegenspieler spielt, desto besser sind Ihre Implied Odds und umso mehr Hände können Sie spielen.

Ein anderer großer Fehler welcher oft gemacht wird, besteht darin, mit diesen Implied Odds Händen ein Re-Raise zu callen. Ein normaler Re-Raise führt dazu, daß Sie ca. zusätzliche 8,5 BB callen müssen, was dazu führt, daß Sie Ihren Gegner jedes Mal staken müssen, wenn Sie was getroffen haben, um den Call profitabel zu machen. Es sei den Ihr Gegenspieler re-raist nur mit AK und QQ+, dies ist ein –EV Spielzug, den mit einer sehr tighten Range wie dieser, werden Sie nicht jedes Mal ausgezahlt werden, wenn Ihr Gegner etwas auf dem Flop trifft.

Wenn ich sehe, daß bestimmte Spieler regelmäßig ein Re-Raise mit einem kleinen Pocket Pair callen, mache ich mir sofort eine Notiz darüber. Nun kann man diesen Spieler mit fast jeder Hand re-raisen, er callt preflop und denkt er hätte gute Implied Odds und wird deswegen sehr oft folden, wenn er nichts trifft. Er macht mit diesem Spielzug einen großen Fehler, da wir den Spieler fast mit jeder Hand re-raisen und er seine marginalen Hände nicht mehr gewinnbringend spielen kann. Es ist besser ein Re-Raise mit Suited Connectors zu callen, als mit einem Pocket Pair, da man mit Suited Connectors öfters etwas floppt und auch wenn man nicht immer eine Monsterhand hat, ist diese Hand doch gut genug um später eventuell aggressiv auf eine große Re-Raising Range zu reagieren. Bei Händen, mit welchen man ein Top Pair floppen könnte, ist es oft besser wenn man ein Re-Raise callt, da das Geld in diesen Pötten oft von dem Spieler mit dem Top Paar gewonnen wird.

Ein neuer statistischer Faktor beim Holdem Manager ist der Vs-3Bet-Fold% Faktor. dieser kann sehr hilfreich sein, ist aber unter Umständen nicht wirklich aussagekräftig. Der Faktor für durchschnittliche Spieler ist 65%, ich weiss aber, daß zwei unterschiedliche Spieler, beide haben einen Wert von 65%, mit ganz unterschiedlichen Händen re-raisen. Bei Spielern, welche prozentual in der Nähe des Durchschnitts anzuordnen sind, ist es relativ schwierig die Hand Range auf Basis dieser Informationen gleichzeitig in Erfahrung zu bringen, deshalb sollten Sie sich zusätzliche Notizen machen, bei Spielern, welche stark vom Durchschnitt abweichen, ist es viel einfacher die Hand Range einzugrenzen.

Zuviel raisen, wenn (gute) Shortstacks am Spieltisch sitzen
Im speziellen bei PokerStars findet man jede Menge gewinnspielende ShortStacker, welche sich mit max. 20BB einkaufen. Dies kann für jemanden, welcher mit 100 BB am Spieltisch sitzt sehr irritierend sein, da es fast unmöglich ist, von einem gut spielenden ShortStacker Geld zu gewinnen. Während er immer mit einem effektiven Stack von 20BB spielen wird, wird der Rest des Tisches immer zwischen 100BB und 20BB schwanken, was eine große Auswirkung auf die preflop Handauswahl hat. Das meiste Geld, welches ShortStacker gewinnen, gewinnen diese preflop, ohne einen Showdown zu sehen, indem sie gegen eine große Hand-Range All-In re-raisen. Um sich gegen diese Art Spieler zu schützen, müssen Sie sehr tight spielen und mit kleineren Beträgen eröffnen. Wenn Sie z.B. am Button sind und die beiden Short-Stacks sitzen auf den Blinds, sollten Sie nur ein Minraise machen, anstatt eines 3-4xBB Raise und damit aufhören mit Schrotthänden, wie z.B. 5-2s, zu eröffnen. Dann können Sie die All-Ins öfters callen und weniger verlieren, wenn Sie folden müssen, während sich für den Short-Stack wenig ändert, er wird bei einem 2BB Raise genauso oft folden, wie bei einem 4BB Raise.

3-Betting wenn ein Call gewinnbringender wäre.
Es ist grundsätzlich klar, daß Aggression ein wichtiger Teil einer jeden Gewinn-Strategie ist, man muss aber nicht immer raise-or-fold spielen. Preflop gibt es Situationen, in welchen es einfach besser ist flat zu callen, stattdessen re-raisen viele Spieler, obwohl dies in der jeweiligen Situation oft weniger profitabel ist.

Viele Spieler werden sehr tight, wenn sie mit einem Re-Raise auf schlechter Position konfrontiert werden, denn es kann sehr schwierig sein einen großen Pot gegen einen aggressiven Gegenspieler profitabel zu spielen. Hände welche gegen die normale Eröffnungshand-Range eines Gegenspielers normalerweise gut gespielt werden können, lassen sich nicht notwendigerweise gut gegen eine Handrange spielen, mit welcher man einen 3-Bet von schlechter Position callt. Nehmen wir z.B. mal eine Hand wie KQ gegen einen Cutoff Raiser. Wenn Sie hier re-raisen, werden Gegner mit schlechten Händen (wie KJ oder QJ) nur selten callen, deshalb lässt sich Ihre Hand in dieser Situation gegen diese Opening Range sehr gut spielen.

Eine andere Situation, in welcher Sie besser flat callen als re-raisen, entsteht dann, wenn Sie erwarten, daß sich bei der jeweiligen Hand ein Multiway Pot bilden könnte. Ihre Position ist in diesem Moment nicht mehr so wichtig, da Multiway Pötte normalerweise nicht so aggressiv gespielt werden, da eine hohe Chance besteht, daß jemand am Flop etwas trifft. Durch Ihren Flatcall laden Sie außerdem schlechte Spieler dazu ein Geld in den Pot einzuzahlen, da diese denken, sie würden nun bessere Pot Odds erhalten. Dieses Konzept wird sehr oft missverstanden; die Pot Odds werden schlechter, wenn mehr Spieler im Pot sind, die Chancen zu gewinnen werden ebenfalls schlechter.

Ein weiteres Beispiel: Wenn der Button raist und ein Fisch im Small Blind callt, ist es für Sie uninteressant mit einer Hand wie 56s oder 44 zu re-raisen. Ein Flatcall hat in dieser Situation eine Menge Value, wenn Sie den Button re-raisen, wird dieser oft callen, da er annimmt, daß es ein 3 Way Pot werden wird, bei welchem ein schlechter Spieler involviert ist und er auf dem Button in guter Position ist.
Der Fisch wird oft genug mit jedem Pocket Paar oder zwei Bildkarten callen und es wird schwierig werden ihn aus dem Pot zu drücken, falls er was treffen sollte, was Sie natürlich nicht hoffen, da Sie diese Hand unter anderem ja wegen der Fold Equity gespielt haben.

Die dritte Situation ist, wenn ein Spieler bei einem 6-max Game limpt. Jeder erfahrene Spieler wird sofort erkennen, daß dies ein schlechter Spieler ist und wird mit einer Vielzahl von Starthänden versuchen ihn zu isolieren (Raisen mit der Absicht Heads-Up gegen den Limper spielen zu können). Man benötigt in dieser Situation zwar nicht unbedingt ein Monster um ein Re-Raise zu machen, aber im Speziellen, wenn Sie Position haben, ist es besser nur flat zu callen und den 3 –Way Pot gegen 2 Spieler mit einer großen Hand-Range zu spielen. Sie werden zwar oft den Pot mit einem Re-Raise preflop gewinnen, mit einem Flatcall haben Sie aber den Fisch an der Angel und können unter der Hand letztendlich eventuell mehr gewinnen.

Auf den Small Blinds limpen
Spieler, welche Limpen sind in den meisten Fällen nicht allzu spielstark und gute Spieler werden meistens re-raisen, wenn Spieler auf den Small Blinds limpen. Vergessen Sie Ihre Pot Odds von 3:1 einfach. Obwohl diese Pot Odds sehr verlockend sind, reicht dies nicht um Ihren Nachteil durch die schlechte Position auszugleichen. Wenn man am Small Blind gegen das Big Blind spielt und weiss, daß am Big Blind ein guter Spieler sitzt, werde ich nur raisen oder folden und wenn ein Spieler am Small Blind zu mir am Big Blind limpt, werde ich immer Preflop raisen oder auf dem Flop setzen – abhängig vom Spielfluss. Ich würde ihn max. dreimal hintereinander in dieser Position raisen, beim vierten Mal würde ich am Flop setzen, um dann später wieder preflop zu raisen. Dadurch wird mein Gegenspieler gezwungen einen hohen Pot aus schlechter Position zu spielen und Sie werden feststellen, daß eine Menge Fold Equity in Ihren Einsätzen liegt.

Zu hohes 4-Betting
Wenn Sie eine 3 und 4 Bet Historie mit einem bestimmten Spieler haben, möchten Sie bestimmt irgendwann damit anfangen diesen zu bluffen. Ein normales Re-Raise ist normalerweise 12 BB hoch und wenn man mit Stacks von 100BB spielt, reicht ein 4-Bet auf 27BB normalerweise aus, um den Gegner dazu zu bringen, push oder fold zu spielen. Wenn Sie dies mit all Ihren Händen machen, wird Ihr Gegner Ihre Bluffs nicht mehr von Ihren Monsterhänden unterscheiden können. Deshalb sparen Sie bei Ihren Bluffs Geld und erhalten außerdem den maximalen Mehrwert für Ihre Monsterhände (wenn Ihr Gegenspieler Push oder Fold spielt). Sie sollten auf keinen Fall zu niedrig setzen, da viele Spieler die Tendenz haben, flat zu callen, was zu einem sehr schwierigen postflop Pot führen kann.

4-Betting mit den falschen Händen
Da fast alle preflop 4-betting Situationen push-or-fold gespielt werden, macht es nichts, wenn man mit einer polarisierten Range spielt. Das bedeutet, daß es eigentlich vollkommen egal ist, ob Sie beim 4-Betting ein Monster haben oder einen kompletten Bluff. Da Ihre Gegenspieler in dieser Situation nur sehr selten flatcallen und Sie Ihr Paar Buben bei einem All-In sowieso folden würden, ist es relativ egal, ob Sie diesen Move mit JJ oder mit 32o machen. Hände wie JJ, TT, 99 und AQ lassen sich hervorragend in 3-Bet Pots spielen, wenn Sie nur flat callen. Sie liegen bei einem 3-Bet bei den meisten Ranges vorne, Ihre Hand ist also eigentlich relativ einfach zu spielen. Außerdem werden Sie oft auch eine gute Hand floppen, so daß Ihre Hand noch einfacher zu spielen ist. Wenn Sie sich entscheiden eine dieser Hände zu 4-Beten, sollten Sie dies nur tun, wenn Sie auch bereit sind ein All-In zu callen, andernfalls geben Sie den Mehrwert Ihrer Hand komplett auf.

Ich hoffe, daß Sie sich nicht selbst in allzu vielen dieser Beispiele erkannt haben, wenn es aber trotzdem so war, haben Sie jetzt wieder eine Menge Dinge über Ihr eigenes Spiel erfahren, welche es wert sind etwas genauer darüber nachzudenken. Je erfahrener Sie werden, umso einfacher wird es für Sie sein, diese Fehler bei Ihren Gegenspielern zu entdecken, was dazu führen könnte, daß Sie jede Menge zusätzliches Geld gewinnen könnten. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat und Sie beim Lesen etwas neues Lernen konnten, sollten Sie sich unsere weiteren Strategieartikel ansehen.

Texas Holdem Spielregeln

Dezember 29, 2008

Texas Holdem Poker (auch bekannt als Texas Hold’em Poker oder als Texas Hold em Poker) ist das bekannteste Pokerspiel der Welt. Es gibt 3 Arten von Texas Hold’em Poker:
- Limit Hold’em (hier gibt es ein bestimmtes Satzlimit, welches in jedem Spiel und in jeder Wettrunde angewendet wird.)
- Pot Limit Hold’em (Ein Spieler kann maximal einen Satz in Höhe des Pottes machen.
- No Limit Hold’em ( Ein Spieler kann jederzeit alle seine vor ihm liegenden Chips setzen.

Das Spiel:

Bei Hold’em Poker wird ein sogenannter Dealer-Button verwendet, welcher theoretisch die Position des Dealers in jedem Spiel markiert. Nach einer beendeten Spielrunde wandert der Button im Uhrzeigersinn zum nächsten am Spiel teilnehmenden Spieler. Dieser Spieler ist dann der Dealer der nächsten Hand. Ehe das Spiel begonnen wird, generiert das PartyPoker.com System intern ein neues Deck Karten für diese Hand. Bei PartyPoker.com benützen wir beim Pokerspiel ein Kartendeck, welches aus 52 Karten besteht, ohne Joker. Online Poker Casinos benützen einen sogenannten Zufallsgenerator, um ein Kartendeck zu mischen.

Wie funkioniert das Ganze ?

Das System generiert einen zufälligen Satz Zahlen, welcher dazu benutzt wird, eine Karte des Decks in einer bestimmten Position zu platzieren. Wenn einmal das gesamte Deck fertig ist, wird das Deck nur für diese eine Hand hergenommen. Wir mischen das Kartendeck jedesmal, wenn wir mit einem neuen Spiel beginnen, und die vorher zufällig generierten Zahlen werden abgelegt. Vor dem nächsten Mischen werden neue Zahlen generiert. Der Code des Zufallsgenerator wurde erfolgreich von BMM, Australien, geprüft, und seine Integrität wird täglich verifiziert. BMM ist eine der führenden Prüfungsgesellschaften in Sachen Spielelösungen in der Industrie.

Die erste Spielrunde:

Wird ein neuer Tisch gestartet, bekommt der Spieler, der als erster am Tisch Platz genommen hat, den Dealerbutton. Die links von ihm sitzende Person muss das kleine Blind bringen und die noch eins weiter links sitzende Person das grosse Blind. Bei einem neuen Spiel an einem schon laufenden Tisch wird der Dealerbutton im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler geschoben. Das kleine Blind ist die Hälfte des ersten/unteren Satzlimits ( wenn 10/20 Limit gespielt wird, ist das kleine Blind 5 ). Dies ist nur als Richtwert zu verstehen, und muss nicht exakt eingehalten werden. Bei PartyPoker.com wird das kleine Blind zum nächsten ganzen Dollarwert abgerundet. Zum Beispiel – bei einem Limit von $5/$10 Hold’em wäre nach der Formel der Wert des kleinen Blind $2.5. Es wird aber stattdessen auf $ 2 abgerundet. Dies kann sich aber auch bei Bedarf wieder ändern.

Das grosse Blind ist gleich dem unteren Satzlimit. Unter bestimmten Umständen ist es möglich, dass mehr als ein Spieler das grosse Blind setzen müssen. Dies ist dann der Fall, wenn ein neuer Spieler an einem schon laufenden Tisch Platz nimmt und sofort am Spiel teilnehmen will. Der Spieler hat jetzt die Wahl einen Satz in Höhe des grossen Blinds zu bringen und sofort am Spiel teilzunehmen oder er wartet bis er offiziell das grosse Blind bringen muss. (was, wie wir ja wissen, von der Position des Dealerbuttons abhängt). Im Hold’em Poker werden alle Blinds als live angesehen, und der Spieler, der ein Blind gesetzt hat, hat die Option wenn er an der Reihe ist, zu checken, mitzugehen, zu erhöhen oder auszusteigen.

Nachdem die Blinds gesetzt wurden, werden die verdeckten Karten zu jeder am Spiel teilnehmenden Person ausgegeben. Nachdem 2 Karten an jeden Spieler ausgeteilt wurden, startet die erste Satzrunde. Die erste Satzrunde startet der links vom grossen Blind sitzende Spieler.
Jeder Spieler hat jetzt die Möglichkeit seine Sätze für die erste Wettrunde zu platzieren. Die Höhe der Sätze ist gleich dem unteren Spiellimit. Zum Beispiel ist die Satzhöhe für die erste Wettrunde in einem 10/20 Hold’emspiel $10. Wenn wir sagen die Satzhöhe ist $10, dann bezieht sich das natürlich auf einen einzelnen Satz, eine Erhöhung kann natürlich auch gemacht werden, was zu einem gesamten Einsatz von $20 führen würde – dies beinhaltet den ursprüngichen Satz von $10 und einen nochmaligen Satz von $10.
Man kann Einsätze platzieren, indem man selber setzt, bei einem Satz eines anderen Spielers mitgeht oder erhöht. Jeder Spieler kann aber natürlich auch aussteigen. Abhängig natürlich davon, was die Spieler, die vor einem dran waren, bisher getan haben, stehen diese verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung. In der ersten Satzrunde hat der erste Spieler ( links vom grossen Blind ), der dran ist, die Option das grosse Blind zu callen, zu erhöhen oder auszusteigen. Nachfolgende Spieler haben die gleichen Optionen. Zu callen bedeutet, den vor einem getätigten Satz zu bezahlen. Eine Erhöhung würde einen nochmaligen Satz des jeweiligen Satzlimits bedeuten.

Jede Person, die an einer bestimmten Hand teilnehmen will, muss die gleiche Anzahl von Wetteinsätzen bringen, wie die vorhergehenden Spieler. Wetteinsätze sind solange möglich, bis alle Spieler den gleichen Betrag gebracht haben. Die Höhe des Wetteinsatzes und die Anzahl der Erhöhungen, die ein Spieler während einer Satzrunde tätigen kann, ist limitiert. Die erlaubte Anzahl der Sätze in einer bestimmten Wettrunde wird weiter unten näher beschrieben, schauen sie bitte unter “Standard Regeln” nach.

Nach Ende der ersten Satzrunde, wird in der Mitte des Tisches der Flop ( die ersten 3 Karten, die alle Spieler gemeinsam verwenden können ) aufgedeckt. Diese sogenannten Gemeinschaftskarten sind für jeden Spieler gleich.

Die 2. Runde:

Nach dem Flop und in jeder weiteren Satzrunde, ist der erste Spieler links vom Button, der noch im Spiel ist, als erster dran. Die 2. Satzrunde ist ebenfalls in der Wetthöhe auf das untere Limit begrenzt, also ist der maximale Einzelsatz in einem $10/20 Spiel $10. Bei Erhöhungen steigert sich der Satz natürlich um jeweils weitere $10. Einsätze können platziert werden, indem man entweder selber setzt, den Einsatz eines vorhergehenden Spielers called, oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt natürlich davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selber zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der erste Spieler nicht gecheckt hat.

Als nächstes kommt die 4. Gemeinschaftskarte, Turn genannt.

Die 3. Runde:

Die 3. Satzrunde startet wiederum mit dem ersten Spieler links vom Button, die Einsätze und Erhöhungen können jetzt jedoch im oberen Limit getätigt werden. ( in einem $10/20 Spiel kann jetzt 20 gesetzt werden, eine Erhöhung eines vorher getätigten Satzes wären dann nochmals $20, so dass man auf einen Gesamteinsatz von $40 käme ). Einsätze können platziert werden, indem man entweder selber setzt, den Einsatz eines vorhergehenden Spielers called, oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt natürlich davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selber zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der erste Spieler nicht gecheckt hat

Als nächstes kommt die 5. Gemeinschaftskarte, River genannt.

Die 4. Runde:

Die 4. und letzte Satzrunde startet wiederum mit dem ersten Spieler links vom Button, die Einsätze und Erhöhungen können wieder im oberen Limit getätigt werden. ( in einem $10/20 Spiel kann jetzt wieder 20 gesetzt werden, eine Erhöhung eines vorher getätigten Satzes wären dann nochmals 20, so dass man auf einen Gesamteinsatz von 40 käme ). Einsätze können platziert werden, indem man entweder selber setzt, den Einsatz eines vorhergehenden Spielers called, oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt natürlich wieder davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selber zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der erste Spieler nicht gecheckt hat.

Weitere Standardregeln

Es sind maximal 4 Wetteinsätze für jeden Spieler in einer Satzrunde erlaubt. ( Dies beinhaltet den ursprünglichen ersten Satz eines Spielers und 3 Erhöhungen ).
Der Ausdruck Cap beschreibt die letzte Erhöhung einer Satzrunde, niemand kann anschliessend mehr eine Erhöhung tätigen. Wenn einmal ein Cap erreicht ist, kann ein Spieler nur noch callen oder aussteigen. Aussteigen kann man natürlich zu jedem Zeitpunkt in einem Spiel. Wenn man aussteigt, gibt man seine Karten dem Dealer. Von diesem Zeitpunkt an, ist der Spieler nicht mehr Teil des Spiels und hat jegliches Recht auf dem Pott verwirkt.

Neben der Möglichkeit ‘auszusteigen’, kann ein Spieler auch die Option ‘checken’ wahrnehmen, was im Klartext bedeutet, er gibt das Satzrecht an den nächsten Spieler, ohne selber einen Einsatz zu tätigen, aber er ist immer noch im Spiel. Diese Option steht einem Spieler aber nicht immer zur Verfügung, sie ist vom Verhalten der vorhergehenden Spieler abhängig. Ein Spieler muss aber immer die Einsätze, die vor ihm gebracht wurden ausgleichen, oder er ist aus dem Spiel. (ausser er geht ‘All in’ )

Beim Pokerspiel kann man nur mit dem Geld spielen, welches vor dem Start des jeweiligen Spiels auf dem Tisch gelegen ist. ( gen. “table stakes” ). Dies bedeutet, dass man während man eine Hand spielt, kein zusätzliches Geld von der Kasse holen kann. Die ‘table stakes’ Regel findet auch Anwendung in einer All in Situation, was bedeutet, dass ein Spieler nicht dazu gezwungen werden kann, eine Hand aufzugeben, nur weil er nicht genug Geld hat, einen vorhergehenden Satz zu callen.

Ausnahmen zu den Satzregeln während einer Wettrunde:

Ein Spieler, der nicht genug Geld am Tisch hat, um einen vorherigen Satz eines anderen Spielers zu callen, gilt als All in. Der Spieler hat nun Anspruch auf einen Anteil am Pott, bis zu dem Zeitpunkt als er All in ging. Jeder weitere Satz der anderen am Spiel teilnehmenden Personen geht nun in einen Sidepott. Der Spieler, welcher All in gegangen ist, hat keinen Anspruch auf diesen Sidepott. Wenn ein Spieler All in geht, hat er Anspruch auf den Pott, der gegenwärtig in der Mitte des Tisches platziert ist und in dem er auch eingezahlt hat. Dieser Pott ist der Hauptpott.

Da Poker ein Spiel ist, an dem mehrere Personen teilnehmen, wird von jedem Spieler erwartet, dass er innerhalb eines gewissen zeitlichen Rahmens seine Spielaktionen tätigt. Bei PartyPoker.com haben die Spieler ungefähr 30 Sekunden Zeit ihre Spielaktionen zu tätigen. Zu Beginn einer Aktion bekommt der Spieler 10 Sekunden Zeit. Ist diese Zeit verstrichen, erscheint eine Uhr, bei der von 20 abwärts gezählt wird. Reagiert ein Spieler, der Geld in dem Pott investiert hat, nicht innerhalb dieser Zeitspanne, wird er als All in gewertet; wenn ein Spieler noch kein Geld in den Pott einbezahlt hat, wird seine Hand gefoldet. Das System kann natürlich sofort erkennen, ob ein Spieler eine Verbindungsunterbrechung hatte oder nicht. Dies bedeutet aber auch, dass, wenn ein Spieler eine Verbindungunterbrechung hatte, und die Verbindung kurz vor Ablauf der 30 Sekunden wieder hergestellt wurde, er weitere 20 Sekunden bekommt, um seine Spielaktion zu tätigen. Wenn ein Spieler jedoch seine Verbindung vor Ablauf der Zeit nicht mehr herstellen konnte, wird er als All in gewertet. All-in bedeutet, dass der Spieler weiter im Spiel ist, aber keine Aktionen mehr tätigen kann. Das bis zu diesem Zeitpunkt einbezahlte Geld wird als Hauptpott angesehen, und der All in Spieler hat nur die Möglichkeit diesen Pott zu gewinnen, er kann nicht das Geld, welches nach seiner All in Wertung einbezahlt wurde, gewinnen. Dieses Geld wird in einem separaten Pott gelegt, auf den der All in Spieler keinen Anspruch hat.( sollte er die gewinnende Hand haben )

Nach der finalen Wettrunde, kommt nun die Zeit des sogenannten Showdowns ( Aufdeckung der Karten ). Es wird nun entschieden, wer der Gewinner des Potts ist. Hierzu werden die Karten aller am Pott beteiligten Spieler offen gezeigt ( man kann jedoch auch die Option wählen, dass seine Karten nur im Falle eines Gewinns und Calls eines Mitspielers gezeigt werden, andernfalls nicht ) Es wírd nun die beste 5 Kartenkombination aus den eigenen 2 Karten und den 5 gemeinsamen Karten, welche in der Mitte des Tisches liegen, gesucht. Es sind folgende Kombinationen möglich :
- Man nimmt seine eigenen 2 Karten und 3 der gemeinsamen Karten.
- Man nimmt nur eine seiner 2 eigenen Karten und 4 der gemeinsamen Karten.
- Man nimmt alle 5 gemeinsamen Karten. ( man spielt den Board – Board werden die gemeinsamen Karten genannt )
Die Rangfolge der gewinnende Hände, können sie unter Rangfolge der Hände sehen.
Wenn 2 oder mehr Spieler die gleiche Gewinnkategorie haben, gewinnt derjenige, der die höheren Karten hat. Zum Beispiel, wenn beide ein Flush haben, schlägt ein Flush mit einer As als höchsten Karte ein Flush mit einem König als höchste Karte. Wenn die Pokerhand gleich ist, z.B. beide Spieler haben 2 Könige, dann macht die höchste Beikarte, welche die beiden Spieler nicht gemeinsam haben, den Gewinner. Die Farbe der Karten beeinflusst die Entscheidung über den Gewinner nicht. PartyPoker.com hält sich hier an die allgemein gültigen Pokerregeln. Sollten 2 oder mehr Spieler eine absolut identische Gewinnerhand haben, dann wird der Pott eben zu gleichen Anteilen geteilt. Wenn ein Chip bei der Teilung übrig bleibt, erhält ihn der gewinnende Spieler, der am nächsten links vom button sitzt. Dies gilt übrigens sowohl für Real Money Games als auch für Play Money Games.

Die Spielstruktur für No-Limit und Limit Texas Hold’em ist bis auf unten aufgeführte Ausnahmen gleich :

In Limit Texas Hold’em sind maximal 4 Sätze pro Spieler während einer Satzrunde erlaubt. Dies beinhaltet einen (1) Ausgangssatz, (2) eine Erhöhung, (3) eine nochmalige Erhöhung, und (4) ein Cap, in No-Limit und Pott-Limit jedoch gibt es keine Limitierung der Erhöhungen, die ein Spieler machen kann. Das einzige Kriterium, das es zu beachten gilt, ist die Tatsache, dass man sich nicht selber erhöhen kann, (z.B. wenn ein Spieler während einer Satzrunde setzt, dann muss der Satz dieses Spieler von einer anderen Person erhöht werden, damit dieser Spieler eine nochmalige Erhöhung machen kann.). Wenn alle anderen Spieler nur mitgehen oder aussteigen, kann der Spieler, der den Ausgangssatz platziert hat, nicht mehr setzen.

Die Satzstruktur für No-Limit Texas Hold’em:

Minimumerhöhung: Eine Erhöhung muss mindestens so hoch sein wie der vorherige Satz in dieser Runde. Zum Beispiel, wenn der erste Spieler, der dran war, $100 setzt, muss die Erhöhung eines nachfolgenden Spielers mindestens auch $100 betragen ( Total $200 ).
Maximumerhöhung: Das gesamte Geld, das sie vor sich liegen haben.

Die Satzstruktur für Pott-Limit Texas Hold’em:

Minimumerhöhung: Eine Erhöhung muss mindestens so hoch sein wie der vorherige Satz in dieser Runde. Zum Beispiel, wenn der erste Spieler, der dran war, $100 setzt, muss die Erhöhung eines nachfolgenden Spielers mindestens auch $100 betragen ( Total $200 ).
Maximumerhöhung: Die Höhe des Pottes: Die Höhe des Pottes setzt sich folgendermassen zusammen : Der Hauptpott + eventueller Nebenpott+ alle vorhergehenden Sätze in dieser Satzrunde + den Betrag, den der handelnde Spieler zuerst bezahlen muss, ehe er erhöhen kann.
Zum Beispiel, wenn der Pott $200 gross ist und der erste Spieler, der dran ist, setzt $150 und der nächste Spieler called die $150, kann der nächste Spieler max. auf $800 erhöhen. Diese Summe von $800 setzt sich folgendermassen zusammen : Pott $200 + $150 Satz 1.Spieler + $150 Satz 2.Spieler + $150 Call 3.Spieler = $650, der 3.Spieler kann jetzt also um $650 erhöhen, macht einen Gesamtsatz von $800, $150 Call + $650 Erhöhung.

Tipps für Anfänger

Dezember 19, 2008

10 Tipps für No-Limit Poker-Anfänger

Für viele Poker-Anfänger ist der Wechsel vom Playmoney- zum Echtgeldspiel eine große Hürde und kann auch sehr teuer werden. Dafür gibt es viele Gründe, auf die wir im folgenden Artikel genauer eingehen werden.

Denn auch auf den niedrigen Limits gibt es nicht wenige erfahrene Spieler, die sich darauf spezialisiert haben den Poker-Anfängern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Diese sind meistens an mehreren Tischen unteren Limits zu finden, spielen tight-aggressives Poker und warten gezielt auf günstige Gelegenheiten.

Wir werden Ihnen nun 10 Tipps geben, mit denen Sie das Risiko am Anfang größere Beträge zu verlieren minimieren können. Spielen Sie nach dieser Strategie und freuen Sie sich über eine wachsende Bankroll.

TIPP 1:

Lernen Sie bei Freeroll-Turnieren!

Damit Sie sich an das Pokerspiel um Echtgeld gewöhnen können sind Freeroll-Turniere empfehlenswert. So können Sie Ihr Pokerspiel verbessern und Geld gewinnen ohne einen Einsatz zu tätigen. Solche Freerolls werden von allen Pokerseiten in regelmäßigen Abständen angeboten. Lassen Sie sich von dem schlechten Spiel der anderen Freeroller aber nicht irritieren. Haben Sie mit den Freerolls Ihr Spiel verbessert und vielleicht etwas Geld gewonnen ist es Zeit für den nächsten Schritt.

TIPP 2:

Wählen Sie den passenden Pokerraum aus!

Suchen Sie sich einen Pokerraum aus, der einen anfängertauglichen Bonus anbietet. Der Bonus sollte auch auf niedrigen Limits stressfrei zu erspielen sein. In unseren Bonus Reviews bieten wir Ihnen auch immer unsere Einschätzung zur Erspielbarkeit der Boni an. Hilfreich ist es auch, wenn Sie den Bonus direkt nach der Einzahlung auf Ihr Echtgeldkonto gutgeschrieben bekommen. Dazu zählt z.B. Pacific Poker ($25 Echtgeld + Bonus direkt auf dem Echtgeldkonto) und Titan Poker ($25 Echtgeld-Bonus) sowie CDPoker ($15 Echtgeld-Bonus). Der Bonus wirkt dabei als Puffer und kann ein paar unvermeidliche Verluste auffangen. Denn auch wenn Sie am Anfang größere Gewinne machen, reicht oft schon ein schlechter Call oder ein riskanter Bluff aus um einen größeren Betrag zu verlieren.

TIPP 3:

Spielen Sie solide!

David Sklansky hat in einem seiner Bücher mal eine Regel aufgestellt, die lautet:

Ein Spieler macht dann Profit wenn er genauso spielt, wie er spielen würde wenn er die Karten seiner Gegner kennen würde. Umgekehrt verliert ein Spieler dann, wenn seine Spielweise von derjenigen abweicht, die er wählen würde, wenn ihm die Karten der Gegner bekannt wären.

Halten Sie sich an diese Regeln und versuchen Sie nicht Ihre Gegner auszuspielen. Dafür fehlt ihnen noch die nötige Erfahrung. Versuchen Sie trotzdem herauszufinden welche Karten Ihr Gegner halten könnte und integrieren Sie diese Erfahrungen stetig in Ihr solides Spiel. Viele Spieler in Anfängerstadium besitzen z.B. Betting-Patterns, d.h. sie spielen ihre Hände fast immer auf die gleiche Art und Weise – das sollten Sie ausnutzen!

TIPP 4:

Callen Sie nicht unnötig!

Im No-Limit Poker gibt es viele Möglichkeiten Fehler zu begehen. Der größte Fehler ist ein schlechter Call. Auf solch einen Fehler warten wir bei unseren Gegnern. Wir selber sollten so einen Fehler daher vermeiden. Callen Sie z.B. nie einen Gutshot für eine schlechte Straight oder kleine Flushdraws in einem geraisten Pot mit mehreren Gegnern.

TIPP 5:

Teilen Sie sich das Geld gut ein!

Riskieren Sie nie Ihre komplette Bankroll. Nehmen Sie immer nur einen Bruchteil von Ihrem Geld mit an den Tisch und passen Sie das Limit stets Ihrer Bankroll an. In unserem Artikel Bankroll Management gehen wir ausführlicher darauf ein.

TIPP 6:

Spielen Sie aggressiv!

Wenn Sie sich entscheiden Ihre Startkarten zu spielen sollten Sie nicht nur einfach callen. Ein Raise ist in den meisten Fällen die richtige Wahl. Der Raise sollte dabei eine Höhe von dem 4-5 fachen des Big Blinds haben. Ein kleinerer Raise schreckt auf den niedrigen Limits kaum einen Spieler ab. Und Ziel eines Raise es ja das Feld an Gegner auf ein Minimum zu reduzieren.

Ein limp empfehlen wir Anfängern nur mit absoluten Premium Cards wie AA, KK und evtl. QQ. Mit diesen Karten können Sie in früher Position limpen. Sie hoffen dann auf ein Raise eines Gegners, auf den Sie mit einem Re-raise oder ggf. einem All-in kontern können. Wenn Sie sich sicherer fühlen können Sie mit hohen Suited Connectors aus später Position limpen, denn diese Karten können auf dem Flop ein sehr starkes Blatt ergeben und ihre Gegner würden Sie nicht auf solch eine marginale Hand setzen. Dies sollten Sie aber nur machen wenn Sie gelernt haben ihre Karten auch wegwerfen zu können, z.B. gegen einen höheren Flush.

TIPP 7:

Setzen Sie richtig!

Passen Sie ihre Einsatzhöhe der Potgröße an. Denn durch die Höhe Ihrer Einsätze bestimmen Sie die Odds für Ihre Gegner. Sind z.B. nach dem Flop schon $5 im Pot ist es nicht empfehlenswert nur $1 zu setzen. Denn mit einem so niedrigen Einsatz geben Sie ihren Gegner, die vermutlich Drawing Hands (Straight-Draw oder Flush-Draw) haben die benötigten Pot-Odds.

Wir empfehlen Ihnen als Minimum immer ½ Potgröße zu setzen. Setzen Sie in der Regel mehr, etwas ¾ bis Potsize – auch wenn jetzt einige Pokerspieler sagen werden, das diese Einsätze zu hoch sind. Aber, Sie sind ja Anfänger und spielen auf niedrigen Limits. Wenn dort ein Gegner eine ½ Potbet bezahlt, ist er in der Regel auch bereit mehr Geld zu bezahlen. Und das ist es ja was sie erreichen wollen. Sie wollen das Maximum an Geld aus ihren Gegnern heraus bekommen.

Auch Over-Bets (Einsätze die größer als der Pot sind) werden auf niedrigen Limits gerne mit Draws gecallt. Auf höheren Limits sollten Sie allerdings von Over-Bets absehen, da diese nur die Gegner verschrecken wenn Sie eine starke Hand haben.

TIPP 8:

Lernen Sie ihre Karten wegzuwerfen!

Dazu ein Beispiel: Sie spielen AK und der Flop fällt A-8-9. Sie bringen einen Einsatz in Pothöhe und ein normal spielender Konkurrent antwortet mit einem großen Raise. In den meisten Fällen müssen Sie mit einem Drilling oder zwei Paaren rechnen, daher ist ein Fold hier meist der richtige Spielzug. Verlieren Sie auf keinen Fall Ihr ganzes Geld mit Toppair! (Merken Sie sich diesen Satz für all jene Spielsituationen, wenn Sie mit Toppair oder Over Pair mit einem signifikanten Raise konfrontiert sind!) Spielt Ihr Gegner allerdings loose aggressive oder ist auf Tilt sollten Sie sein All-in callen, auch wenn die Gefahr besteht dass Sie bereits geschlagen sind.

Ein anderes Beispiel: Sie haben QQ oder JJ und preflop erhöht jemand 4-fach, ein weiterer Spieler callt den Raise und ein anderer geht daraufhin all-in. Meistens sollten Sie hier einfach folden, die Gefahr dass jemand Könige oder Asse hat ist einfach zu groß.

Merken Sie sich, dass der Großteil der Spielrunde am Flop entschieden wird – d.h. eine unerwartet gute Turnkarte darf Sie nicht plötzlich in eine marginale Situation (z.B. kleiner Backdoor-Flushdraw) reinziehen wenn Sie am Flop vorher schlecht gecallt haben und stattdessen besser hätten folden sollen.

TIPP 9:

Stehlen Sie kleinere Pötte durch platzierte Bluffs!

Versuchen Sie bei sich ergebenden Gelegenheiten kleine Pots zu stehlen, dazu reicht oft schon eine ½ Potbet aus. Dies funktioniert aber nur, wenn Sie ein glaubhaftes Image haben und Ihre Einsätze respektiert werden. Wenn z.B. zweimal zu Ihnen gecheckt wurde und es sind weniger als 3 Gegner im Spiel könnte eine kleine Bet schon ausreichen um den Pot zu gewinnen. Ist ein paar Hände zuvor ein solcher Steal aufgedeckt worden, lassen Sie es vorerst bleiben und halten Sie sich an „Tipp 3“.

Antwortet ein Gegner auf einen Stealversuch mit einem Raise, überlassen Sie ihm den Pot einfach. Wenn Sie bei Ihrem Steal weniger als 100% vom Pot setzen, wird der Steal schon profitabel, wenn er im Durchschnitt nur jedes zweite Mal funktioniert. Antworten Ihre Gegner öfters mit einem Raise, dann unterlassen Sie die Steals und warten Sie auf eine gute Hand um damit Kasse zu machen.

TIPP 10:

Große Pötte gewinnt fast immer die beste Hand!

Ist der Pot am Flop schon recht groß geworden, hat sich mindestens ein Gegner sehr engagiert und zusammen mit anderen Gegnern ordentlich Action generiert, indem der Raiser preflop z.B. noch einmal gereraist hat und dann von mehreren gecallt wurde. Jetzt ist der Raiser wahrscheinlich pot-commited und lässt sich mit seiner starken Hand kaum mehr aus dem Pot rausdrängen. An dieser Stelle sollten Sie nur noch mit sehr starken Händen involviert sein und unbedingt auf Ihre Position, sowie die Reaktionen der anderen Spieler achten. Große Pötte werden meist von starken Händen provoziert und auch gewonnen. Geht der Raiser erwartungsgemäß am Flop all-in und ein anderer Spieler entscheidet sich für einen Cold Call sollten Sie, falls Sie z.B. mit JJ dabeigeblieben sind und der Flop T96 gekommen ist, stark überlegen zu folden da sie wahrscheinlich nicht die beste Hand halten. Sie könnten bereits tod sein gegen das höhere Overpair des Raisers und vor allem gegen ein geflopptes Set oder eine gefloppte Straße des Cold Callers! Haben Sie dagegen zur Abwechslung mal selbst ein Monster gefloppt, sollten Sie meistens zum Raiser checken und auf weitere Action hoffen um dann selbst all-in gehen zu können!

RESUMEE:

Gute No-Limit Spieler erkennen Sie in der Regel an ihrer tight geschickten Spielweise und daran, dass ihre Chipstacks meistens wesentlich höher sind als der maximale Buy-In. Respektieren Sie diese Spieler und versuchen Sie nicht den Sheriff zu spielen. Sie sollten stattdessen von ihnen lernen und wenn möglich den Tisch mit ihnen zusammen ausnehmen. Spielen Sie dazu solides Poker mit guten Startkarten und passen Ihr Spiel dann vor und nach Flop dem Ihrer schwächeren Gegner an. Setzen Sie aggressiv wenn Sie es mit Calling Stations zu tun haben und check-raisen Sie wenn loose aggressive Spieler nach Ihnen dran sind. Ab und zu sollten Sie bei passender Gelegenheit auch einige kleine Pots stehlen. Achten Sie immer darauf mental unbefreit ins Spiel zu gehen um ihr A-Game spielen zu können und auch Ihre Emotionen im Verlaufe des weiteren Spiels zu kontrollieren. Insbesondere gegen unvermeidbare Bad Beats im 1-4 Outer-Bereich sollten Sie längerfristig eine gewisse Resistenz entwickeln. Wenn Sie genügend Erfahrungen und Geld gesammelt haben, können Sie versuchen ein Limit aufsteigen. Begehen Sie aber nicht den Fehler zu glauben, dass nun automatisch ein höheres Niveau seitens der neuen Mitspieler vorliegt…dies sollte aber grundlegender Weise bei Ihnen der Fall sein!

Bankroll Managment

Dezember 19, 2008

In unserer Sektion Bankroll Management wollen wir Ihnen zeigen wie wichtig der richtige Bankroll und dessen Verwaltung im Online Poker ist. Wir versuchen Ihnen hierbei Schritt für Schritt die Grundlagen des Bankroll-Managements beizubringen.

 

Was ist überhaupt der Bankroll?
Ihr Bankroll ist das Geld, welches Ihnen für das Online-Pokern zu Verfügung steht. Ähnlich wie an der Börse sollte dafür nur Geld verwenden, dessen Verlust man verkraften kann. Sie sollten also nicht auf das Geld eingewiesen sein. Haben Sie nun die passende Summe für Sie ermittelt können wir einen Schritt weitergehen.

 

Wie hoch sollte mein Bankroll sein?
Die Höhe des Bankrolls wird erster Linie von zwei Kompenten abhänig sein

Der Summe, dessen Verlust Sie verkraften können (s.o.).
Dem Limit auf dem Sie spielen.
Als Anfänger sollten Sie auf einem Limit mit niedrigen Einsätzen beginnen. So bekommen Sie ein Gefühl für das Spiel an sich und für die Schwankungen Ihres Bankrolls, die unvermeidlich auftreten werden. Seien Sie bei der Auswahl des Limits nicht zu optimistisch, denn die Höhe des Bankrolls, die zum langfristigen Spielen auf einem Limit benötigt wird, wird oft unterschätzt.

 

Nehmen wir mal an, dass Sie anfangs einen Bankroll von $500 haben. Damit sollten Sie maximal auf Limit $0.5-$1 spielen. Als Grundregel git, dass man mindestens das 300-500 fache der Big Bet (hier $1) als Bankroll haben sollte. Verlieren Sie Ihre $500 dann in kürzester Zeit, sollten Sie sich Gedanken darüber machen ob Texas Hold`em das Richtige für Sie ist.

 

Auf den ersten Blick sehen die 300-500 BB ziemlich viel aus. In einer Session kann man jedoch mal schnell 100 BB verlieren und solche Verlustserien können auch mehrere Tage anhalten.

 
Wann kann ich das Limit erhöhen?
Als erstes sollten Sie demonstrieren, dass Sie solide auf einem Limit spielen können bevor Sie auf ein neues Limit aufsteigen. Als Faustformel gibt, dass man ca. 100 Big Bets auf dem Limit gewonnen haben sollte bevor man weiter aufsteigt. In unserem Fall wären dies $100. Sollten Sie jedoch sehr schnell die $100 gewonnen haben, empfehlen wir Ihnen noch weiter auf dem Limit zu spielen, denn Sie könnten ja auch einfach eine Glücksträhne gehabt haben. Können Sie in den nächsten Tagen/Wochen allerdings Ihre $100 Gewinn verteidigen oder sogar ausbauen, sind Sie bereit für einen Aufstieg.

 

Ihr Bankroll beträgt nun $600 und Sie steigen von $0.5-$1 auf $1-$2 auf. Wie Sie sehen beginnen Sie auf diesem Limit mit dem Minimun des von uns empfohlenen Bankrolls von 300x BB (300 x $2=$600). Auf diesem Limit spielen Sie nun bis Sie

 

wieder 100 BB ($200) über einen längeren Zeitraum gewonnen haben
$100 verloren haben. Ihre Bankroll beträgt jetzt nur noch $500 und ist für das Limit zu niedrig. Gehen Sie jetzt wieder auf $0.5-$1 zurück und gewinnen Sie dort wieder 100 BB.
Mit diesem Bankroll-Management sollten Sie komfortabel und mit relativ wenig Risiko ein Limit nach dem anderen erklimmen können.

 

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen wie hoch der Bankroll für jedes Limit sein sollte.

 

Limit Texas Hold`em Poker

Limit Bankroll
$0.05-$0.10 $30-$50
$0.25-$0.50 $150-$250
$0.50-$1 $300-$500
$1-$2 $600-$1000
$3-$6 $1800-$3000
No-Limit Texas Hold`em Poker
Bei No-Limit Texas Hold`em Poker wird generell ein Bankroll von ca. 1000-1500 fache des Big Blind empfohlen um dort komfortabel spielen zu können

 

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen wie hoch der Bankroll für jedes Limit sein sollte.

Limit Bankroll
$0.05-$0.10 $100-$150
$0.25-$0.50 $500-$750
$0.50-$1 $1000-$1500
$1-$2 $2000-$3000
$3-$6 $6000-$9000

Poker Grundlagen

November 30, 2008

Poker ist ein recht einfaches Spiel, die Grundregeln sind einfach und schnell erlernt. Die Poker Begriffe sind alle englisch und werden daher international verstanden.

Poker Blatt

In der Regel wird mit einem herkömmlichen Poker Blatt (52 Karten, französisches Blatt) gespielt. In einigen Pokervarianten werden mehr oder weniger Karten verwendet. Ich gehe aber in den Grundkenntnissen von einem 52 Blatt Spiel aus.

Poker Karten finden Sie in jedem Supermarkt, meistens steht bereits Poker oder Rommé darauf. Die Joker sind natürlich vorher auszusortieren, nur einige wenige Pokervarianten erlauben einen Joker.

Spieler

Im Poker gibt es keine direkt begrenzte Teilnehmerzahl, wie es etwa beim Skat oder Doppelkopf der Fall ist. Sie können beispielsweise zu zweit, zu sechst oder auch zu zehnt spielen. Mehr als zehn Spieler sollten es dann aber nicht sein.

Grundeinsätze / Zwangseinsatz

Damit das Pokerspiel von Anfang an auch Spaß macht und der Pot gefüllt wird, sind Grundeinsätze zu zahlen. Bei einigen Pokervarianten werden Grundeinsätze (Ante -> vom lateinischen ‘vor’) von zwei Personen (kleiner und großer Blind) erhoben, bei anderen Varianten muss jeder Spieler einen Ante setzen. Dadurch wird verhindert, das schlechte Karten ständig abgeworfen werden (fold = engl. ‘falten’) und nur gute Karten gespielt werden, was auf Dauer langweilig wird.

Reihenfolge beim Spiel

Eine Person ist der Dealer (Kartengeber), danach kommt der kleine Blind und dann der große Blind. In der privaten Runde oder in Clubs ist der Dealer (=engl. Geber) auch gleichzeitig der Kartengeber. In der Spielbank übernimmt das der Croupier, so dass der Dealer nur imaginär vergeben wird. Nach jeder Runde wechselt der Dealer und auch damit die Grundeinsätze im Uhrzeigersinn. So wird also ein Spieler beispielsweise aller sechs Runden einmal Dealer sein, wenn es sechs Spieler gibt.

Spielbeginn

Sie erhalten vom Geber Karten, die Sie abhängig von der Poker Variante entweder vollständig verdeckt aufnehmen oder teilweise offen legen müssen. Nun beginnt eine erste Wettrunde, das heißt jeder kann bis zum Grundeinsatz auffüllen, erhöhen oder die Karten ablegen. Nun folgen weitere Karten und Wettrunden, wie viele genau hängt von der Pokervariante ab. Zum Schluss kommt der Showdown, wo sich die noch verbliebenen Spieler vergleichen.

Im Spiel: BET, CALL, CHECK, RAISE, FOLD

Diese fünf Grundbegriffe sind sehr wichtig, da diese Ihre möglichen Aktionen in einem Pokerspiel darstellen.

BET

Bet bedeutet nichts anderes als ‘wetten’. Im Endeffekt wetten Sie ja darauf, dass Sie das beste Blatt auf der Hand haben bzw. noch erhalten werden. BET bezeichnet das Setzen eines Einsatzes.

CALL

Call ist das Bestätigen (Mitgehen) eines Einsatzes (bet). Setzt ein Spieler 5 Chips als BET und setzen Sie diese 5 Chips ebenfalls um damit ‘mitzugehen’ haben Sie den Einsatz gecallt.

CHECK

Auf deutsch kann man das CHECK mit ’schieben’ bezeichnen. Möchten Sie nichts einsetzen, so können Sie checken. Sie haben dadurch keine Verpflichtungen, das heißt Ihre Karten bleiben in der Hand. Checken alle noch im Spiel befindlichen Spieler, wird die nächste Runde begonnen. Setzt aber ein Spieler nach Ihnen einen Einsatz, so haben Sie dann die Möglichkeit den bet zu callen, den Einsatz zu erhöhen (raise) oder die Karten abzulegen (fold).

RAISE

Raise ist das Erhöhen eines BETs. Setz ein Spieler 5 Chips haben Sie die Möglichkeit diese Wette mitzugehen (call), die Karten abzulegen (fold) oder aber auch den Einsatz erhöhen (Raise). In diesem Fall muss der nächste Spieler diesen erhöhten Einsatz mitgehen oder erneut erhöhen. Ein Raise muss immer doppelt so hoch sein, wie der anfängliche bet. In unserem Beispiel wird also um 5 Chips auf 10 Chips erhöht. Der Spieler, der den ersten bet gesetzt hat, muss also noch 5 Chips nachlegen um im Spiel zu bleiben, wirft er die Karten ab und bestätigt den Raise nicht, so verliert er den Einsatz.

FOLD

FOLD (passen) ist das Abwerfen der Karten und damit die Beendigung des aktuellen Spiels für den Spieler. Sie haben in dem Fall keine Ansprüche auf den Pot. Fold ist die häufigste Aktion eines Pokerspielers. Wurde kein Einsatz eines Spielers getätigt, sollten Sie erstmal checken. Kommt dann ein bet so haben Sie dann immer noch die Möglichkeit die Karten zu folden. Das folden der Karten ist das stärkste Instrument eines Pokerspielers, er kann es immer und zu jeder Zeit einsetzen.

Showdown

Der Showdown bezeichnet das Vergleichen der Blätter am Ende eines Pokerspiels. Es muss derjenige seine Karte zeigen, der zuerst gesetzt hat. Den anderen ist es überlassen, die Karten aufzudecken, das macht natürlich nur Sinn wenn das eigene Blatt niedriger ist als das bereits aufgedeckte. Wird vor dem Showdown nur gecheckt, zeigt der Spieler seine Karte zuerst, der die letzte Runde eröffnet hat.

Poker Ranking

Um zu erkennen wer denn nun eigentlich gewonnen hat, sollte jeder Pokerspieler das Poker Ranking der Karten im Blut haben, welches für alle Pokerarten gleichermaßen gilt. Es gibt noch ein Low Ranking, das aber hier an der Stelle erstmal nicht beachtet wird.

Das Ranking definiert die Reihenfolge der Gewinnblätter. Gerade Anfänger haben teilweise ein schlechtes Gefühl dafür, welche Karten denn nun besser sind oder nicht. Das Ranking sollte daher vorher genaustes studiert werden, denn ein zögern oder überlegen im Spiel ist kontraproduktiv.

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