Texas Holdem Spielregeln
Dezember 29, 2008
Texas Holdem Poker (auch bekannt als Texas Hold’em Poker oder als Texas Hold em Poker) ist das bekannteste Pokerspiel der Welt. Es gibt 3 Arten von Texas Hold’em Poker:
- Limit Hold’em (hier gibt es ein bestimmtes Satzlimit, welches in jedem Spiel und in jeder Wettrunde angewendet wird.)
- Pot Limit Hold’em (Ein Spieler kann maximal einen Satz in Höhe des Pottes machen.
- No Limit Hold’em ( Ein Spieler kann jederzeit alle seine vor ihm liegenden Chips setzen.
Das Spiel:
Bei Hold’em Poker wird ein sogenannter Dealer-Button verwendet, welcher theoretisch die Position des Dealers in jedem Spiel markiert. Nach einer beendeten Spielrunde wandert der Button im Uhrzeigersinn zum nächsten am Spiel teilnehmenden Spieler. Dieser Spieler ist dann der Dealer der nächsten Hand. Ehe das Spiel begonnen wird, generiert das PartyPoker.com System intern ein neues Deck Karten fĂĽr diese Hand. Bei PartyPoker.com benĂĽtzen wir beim Pokerspiel ein Kartendeck, welches aus 52 Karten besteht, ohne Joker. Online Poker Casinos benĂĽtzen einen sogenannten Zufallsgenerator, um ein Kartendeck zu mischen.
Wie funkioniert das Ganze ?
Das System generiert einen zufälligen Satz Zahlen, welcher dazu benutzt wird, eine Karte des Decks in einer bestimmten Position zu platzieren. Wenn einmal das gesamte Deck fertig ist, wird das Deck nur für diese eine Hand hergenommen. Wir mischen das Kartendeck jedesmal, wenn wir mit einem neuen Spiel beginnen, und die vorher zufällig generierten Zahlen werden abgelegt. Vor dem nächsten Mischen werden neue Zahlen generiert. Der Code des Zufallsgenerator wurde erfolgreich von BMM, Australien, geprüft, und seine Integrität wird täglich verifiziert. BMM ist eine der führenden Prüfungsgesellschaften in Sachen Spielelösungen in der Industrie.
Die erste Spielrunde:
Wird ein neuer Tisch gestartet, bekommt der Spieler, der als erster am Tisch Platz genommen hat, den Dealerbutton. Die links von ihm sitzende Person muss das kleine Blind bringen und die noch eins weiter links sitzende Person das grosse Blind. Bei einem neuen Spiel an einem schon laufenden Tisch wird der Dealerbutton im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler geschoben. Das kleine Blind ist die Hälfte des ersten/unteren Satzlimits ( wenn 10/20 Limit gespielt wird, ist das kleine Blind 5 ). Dies ist nur als Richtwert zu verstehen, und muss nicht exakt eingehalten werden. Bei PartyPoker.com wird das kleine Blind zum nächsten ganzen Dollarwert abgerundet. Zum Beispiel – bei einem Limit von $5/$10 Hold’em wäre nach der Formel der Wert des kleinen Blind $2.5. Es wird aber stattdessen auf $ 2 abgerundet. Dies kann sich aber auch bei Bedarf wieder ändern.
Das grosse Blind ist gleich dem unteren Satzlimit. Unter bestimmten Umständen ist es möglich, dass mehr als ein Spieler das grosse Blind setzen mĂĽssen. Dies ist dann der Fall, wenn ein neuer Spieler an einem schon laufenden Tisch Platz nimmt und sofort am Spiel teilnehmen will. Der Spieler hat jetzt die Wahl einen Satz in Höhe des grossen Blinds zu bringen und sofort am Spiel teilzunehmen oder er wartet bis er offiziell das grosse Blind bringen muss. (was, wie wir ja wissen, von der Position des Dealerbuttons abhängt). Im Hold’em Poker werden alle Blinds als live angesehen, und der Spieler, der ein Blind gesetzt hat, hat die Option wenn er an der Reihe ist, zu checken, mitzugehen, zu erhöhen oder auszusteigen.
Nachdem die Blinds gesetzt wurden, werden die verdeckten Karten zu jeder am Spiel teilnehmenden Person ausgegeben. Nachdem 2 Karten an jeden Spieler ausgeteilt wurden, startet die erste Satzrunde. Die erste Satzrunde startet der links vom grossen Blind sitzende Spieler.
Jeder Spieler hat jetzt die Möglichkeit seine Sätze fĂĽr die erste Wettrunde zu platzieren. Die Höhe der Sätze ist gleich dem unteren Spiellimit. Zum Beispiel ist die Satzhöhe fĂĽr die erste Wettrunde in einem 10/20 Hold’emspiel $10. Wenn wir sagen die Satzhöhe ist $10, dann bezieht sich das natĂĽrlich auf einen einzelnen Satz, eine Erhöhung kann natĂĽrlich auch gemacht werden, was zu einem gesamten Einsatz von $20 fĂĽhren wĂĽrde – dies beinhaltet den ursprĂĽngichen Satz von $10 und einen nochmaligen Satz von $10.
Man kann Einsätze platzieren, indem man selber setzt, bei einem Satz eines anderen Spielers mitgeht oder erhöht. Jeder Spieler kann aber natürlich auch aussteigen. Abhängig natürlich davon, was die Spieler, die vor einem dran waren, bisher getan haben, stehen diese verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung. In der ersten Satzrunde hat der erste Spieler ( links vom grossen Blind ), der dran ist, die Option das grosse Blind zu callen, zu erhöhen oder auszusteigen. Nachfolgende Spieler haben die gleichen Optionen. Zu callen bedeutet, den vor einem getätigten Satz zu bezahlen. Eine Erhöhung würde einen nochmaligen Satz des jeweiligen Satzlimits bedeuten.
Jede Person, die an einer bestimmten Hand teilnehmen will, muss die gleiche Anzahl von Wetteinsätzen bringen, wie die vorhergehenden Spieler. Wetteinsätze sind solange möglich, bis alle Spieler den gleichen Betrag gebracht haben. Die Höhe des Wetteinsatzes und die Anzahl der Erhöhungen, die ein Spieler während einer Satzrunde tätigen kann, ist limitiert. Die erlaubte Anzahl der Sätze in einer bestimmten Wettrunde wird weiter unten näher beschrieben, schauen sie bitte unter “Standard Regeln” nach.
Nach Ende der ersten Satzrunde, wird in der Mitte des Tisches der Flop ( die ersten 3 Karten, die alle Spieler gemeinsam verwenden können ) aufgedeckt. Diese sogenannten Gemeinschaftskarten sind für jeden Spieler gleich.
Die 2. Runde:
Nach dem Flop und in jeder weiteren Satzrunde, ist der erste Spieler links vom Button, der noch im Spiel ist, als erster dran. Die 2. Satzrunde ist ebenfalls in der Wetthöhe auf das untere Limit begrenzt, also ist der maximale Einzelsatz in einem $10/20 Spiel $10. Bei Erhöhungen steigert sich der Satz natürlich um jeweils weitere $10. Einsätze können platziert werden, indem man entweder selber setzt, den Einsatz eines vorhergehenden Spielers called, oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt natürlich davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selber zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der erste Spieler nicht gecheckt hat.
Als nächstes kommt die 4. Gemeinschaftskarte, Turn genannt.
Die 3. Runde:
Die 3. Satzrunde startet wiederum mit dem ersten Spieler links vom Button, die Einsätze und Erhöhungen können jetzt jedoch im oberen Limit getätigt werden. ( in einem $10/20 Spiel kann jetzt 20 gesetzt werden, eine Erhöhung eines vorher getätigten Satzes wären dann nochmals $20, so dass man auf einen Gesamteinsatz von $40 käme ). Einsätze können platziert werden, indem man entweder selber setzt, den Einsatz eines vorhergehenden Spielers called, oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt natürlich davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selber zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der erste Spieler nicht gecheckt hat
Als nächstes kommt die 5. Gemeinschaftskarte, River genannt.
Die 4. Runde:
Die 4. und letzte Satzrunde startet wiederum mit dem ersten Spieler links vom Button, die Einsätze und Erhöhungen können wieder im oberen Limit getätigt werden. ( in einem $10/20 Spiel kann jetzt wieder 20 gesetzt werden, eine Erhöhung eines vorher getätigten Satzes wären dann nochmals 20, so dass man auf einen Gesamteinsatz von 40 käme ). Einsätze können platziert werden, indem man entweder selber setzt, den Einsatz eines vorhergehenden Spielers called, oder erhöht. Was man genau machen kann, hängt natürlich wieder davon ab, was die vorhergehenden Spieler getan haben. Wer als erster dran ist, hat die Option selber zu setzen, alle anderen Spieler können dann nur callen oder erhöhen, falls der erste Spieler nicht gecheckt hat.
Weitere Standardregeln
Es sind maximal 4 Wetteinsätze für jeden Spieler in einer Satzrunde erlaubt. ( Dies beinhaltet den ursprünglichen ersten Satz eines Spielers und 3 Erhöhungen ).
Der Ausdruck Cap beschreibt die letzte Erhöhung einer Satzrunde, niemand kann anschliessend mehr eine Erhöhung tätigen. Wenn einmal ein Cap erreicht ist, kann ein Spieler nur noch callen oder aussteigen. Aussteigen kann man natürlich zu jedem Zeitpunkt in einem Spiel. Wenn man aussteigt, gibt man seine Karten dem Dealer. Von diesem Zeitpunkt an, ist der Spieler nicht mehr Teil des Spiels und hat jegliches Recht auf dem Pott verwirkt.
Neben der Möglichkeit ‘auszusteigen’, kann ein Spieler auch die Option ‘checken’ wahrnehmen, was im Klartext bedeutet, er gibt das Satzrecht an den nächsten Spieler, ohne selber einen Einsatz zu tätigen, aber er ist immer noch im Spiel. Diese Option steht einem Spieler aber nicht immer zur VerfĂĽgung, sie ist vom Verhalten der vorhergehenden Spieler abhängig. Ein Spieler muss aber immer die Einsätze, die vor ihm gebracht wurden ausgleichen, oder er ist aus dem Spiel. (ausser er geht ‘All in’ )
Beim Pokerspiel kann man nur mit dem Geld spielen, welches vor dem Start des jeweiligen Spiels auf dem Tisch gelegen ist. ( gen. “table stakes” ). Dies bedeutet, dass man während man eine Hand spielt, kein zusätzliches Geld von der Kasse holen kann. Die ‘table stakes’ Regel findet auch Anwendung in einer All in Situation, was bedeutet, dass ein Spieler nicht dazu gezwungen werden kann, eine Hand aufzugeben, nur weil er nicht genug Geld hat, einen vorhergehenden Satz zu callen.
Ausnahmen zu den Satzregeln während einer Wettrunde:
Ein Spieler, der nicht genug Geld am Tisch hat, um einen vorherigen Satz eines anderen Spielers zu callen, gilt als All in. Der Spieler hat nun Anspruch auf einen Anteil am Pott, bis zu dem Zeitpunkt als er All in ging. Jeder weitere Satz der anderen am Spiel teilnehmenden Personen geht nun in einen Sidepott. Der Spieler, welcher All in gegangen ist, hat keinen Anspruch auf diesen Sidepott. Wenn ein Spieler All in geht, hat er Anspruch auf den Pott, der gegenwärtig in der Mitte des Tisches platziert ist und in dem er auch eingezahlt hat. Dieser Pott ist der Hauptpott.
Da Poker ein Spiel ist, an dem mehrere Personen teilnehmen, wird von jedem Spieler erwartet, dass er innerhalb eines gewissen zeitlichen Rahmens seine Spielaktionen tätigt. Bei PartyPoker.com haben die Spieler ungefähr 30 Sekunden Zeit ihre Spielaktionen zu tätigen. Zu Beginn einer Aktion bekommt der Spieler 10 Sekunden Zeit. Ist diese Zeit verstrichen, erscheint eine Uhr, bei der von 20 abwärts gezählt wird. Reagiert ein Spieler, der Geld in dem Pott investiert hat, nicht innerhalb dieser Zeitspanne, wird er als All in gewertet; wenn ein Spieler noch kein Geld in den Pott einbezahlt hat, wird seine Hand gefoldet. Das System kann natürlich sofort erkennen, ob ein Spieler eine Verbindungsunterbrechung hatte oder nicht. Dies bedeutet aber auch, dass, wenn ein Spieler eine Verbindungunterbrechung hatte, und die Verbindung kurz vor Ablauf der 30 Sekunden wieder hergestellt wurde, er weitere 20 Sekunden bekommt, um seine Spielaktion zu tätigen. Wenn ein Spieler jedoch seine Verbindung vor Ablauf der Zeit nicht mehr herstellen konnte, wird er als All in gewertet. All-in bedeutet, dass der Spieler weiter im Spiel ist, aber keine Aktionen mehr tätigen kann. Das bis zu diesem Zeitpunkt einbezahlte Geld wird als Hauptpott angesehen, und der All in Spieler hat nur die Möglichkeit diesen Pott zu gewinnen, er kann nicht das Geld, welches nach seiner All in Wertung einbezahlt wurde, gewinnen. Dieses Geld wird in einem separaten Pott gelegt, auf den der All in Spieler keinen Anspruch hat.( sollte er die gewinnende Hand haben )
Nach der finalen Wettrunde, kommt nun die Zeit des sogenannten Showdowns ( Aufdeckung der Karten ). Es wird nun entschieden, wer der Gewinner des Potts ist. Hierzu werden die Karten aller am Pott beteiligten Spieler offen gezeigt ( man kann jedoch auch die Option wählen, dass seine Karten nur im Falle eines Gewinns und Calls eines Mitspielers gezeigt werden, andernfalls nicht ) Es wĂrd nun die beste 5 Kartenkombination aus den eigenen 2 Karten und den 5 gemeinsamen Karten, welche in der Mitte des Tisches liegen, gesucht. Es sind folgende Kombinationen möglich :
- Man nimmt seine eigenen 2 Karten und 3 der gemeinsamen Karten.
- Man nimmt nur eine seiner 2 eigenen Karten und 4 der gemeinsamen Karten.
- Man nimmt alle 5 gemeinsamen Karten. ( man spielt den Board – Board werden die gemeinsamen Karten genannt )
Die Rangfolge der gewinnende Hände, können sie unter Rangfolge der Hände sehen.
Wenn 2 oder mehr Spieler die gleiche Gewinnkategorie haben, gewinnt derjenige, der die höheren Karten hat. Zum Beispiel, wenn beide ein Flush haben, schlägt ein Flush mit einer As als höchsten Karte ein Flush mit einem König als höchste Karte. Wenn die Pokerhand gleich ist, z.B. beide Spieler haben 2 Könige, dann macht die höchste Beikarte, welche die beiden Spieler nicht gemeinsam haben, den Gewinner. Die Farbe der Karten beeinflusst die Entscheidung über den Gewinner nicht. PartyPoker.com hält sich hier an die allgemein gültigen Pokerregeln. Sollten 2 oder mehr Spieler eine absolut identische Gewinnerhand haben, dann wird der Pott eben zu gleichen Anteilen geteilt. Wenn ein Chip bei der Teilung übrig bleibt, erhält ihn der gewinnende Spieler, der am nächsten links vom button sitzt. Dies gilt übrigens sowohl für Real Money Games als auch für Play Money Games.
Die Spielstruktur fĂĽr No-Limit und Limit Texas Hold’em ist bis auf unten aufgefĂĽhrte Ausnahmen gleich :
In Limit Texas Hold’em sind maximal 4 Sätze pro Spieler während einer Satzrunde erlaubt. Dies beinhaltet einen (1) Ausgangssatz, (2) eine Erhöhung, (3) eine nochmalige Erhöhung, und (4) ein Cap, in No-Limit und Pott-Limit jedoch gibt es keine Limitierung der Erhöhungen, die ein Spieler machen kann. Das einzige Kriterium, das es zu beachten gilt, ist die Tatsache, dass man sich nicht selber erhöhen kann, (z.B. wenn ein Spieler während einer Satzrunde setzt, dann muss der Satz dieses Spieler von einer anderen Person erhöht werden, damit dieser Spieler eine nochmalige Erhöhung machen kann.). Wenn alle anderen Spieler nur mitgehen oder aussteigen, kann der Spieler, der den Ausgangssatz platziert hat, nicht mehr setzen.
Die Satzstruktur fĂĽr No-Limit Texas Hold’em:
Minimumerhöhung: Eine Erhöhung muss mindestens so hoch sein wie der vorherige Satz in dieser Runde. Zum Beispiel, wenn der erste Spieler, der dran war, $100 setzt, muss die Erhöhung eines nachfolgenden Spielers mindestens auch $100 betragen ( Total $200 ).
Maximumerhöhung: Das gesamte Geld, das sie vor sich liegen haben.
Die Satzstruktur fĂĽr Pott-Limit Texas Hold’em:
Minimumerhöhung: Eine Erhöhung muss mindestens so hoch sein wie der vorherige Satz in dieser Runde. Zum Beispiel, wenn der erste Spieler, der dran war, $100 setzt, muss die Erhöhung eines nachfolgenden Spielers mindestens auch $100 betragen ( Total $200 ).
Maximumerhöhung: Die Höhe des Pottes: Die Höhe des Pottes setzt sich folgendermassen zusammen : Der Hauptpott + eventueller Nebenpott+ alle vorhergehenden Sätze in dieser Satzrunde + den Betrag, den der handelnde Spieler zuerst bezahlen muss, ehe er erhöhen kann.
Zum Beispiel, wenn der Pott $200 gross ist und der erste Spieler, der dran ist, setzt $150 und der nächste Spieler called die $150, kann der nächste Spieler max. auf $800 erhöhen. Diese Summe von $800 setzt sich folgendermassen zusammen : Pott $200 + $150 Satz 1.Spieler + $150 Satz 2.Spieler + $150 Call 3.Spieler = $650, der 3.Spieler kann jetzt also um $650 erhöhen, macht einen Gesamtsatz von $800, $150 Call + $650 Erhöhung.
Texas Holdem Regeln
Dezember 13, 2008
Texas Holdem Poker (auch genannt: Texas Hold’em Poker, Texas Hold em) ist das beliebteste Pokerspiel weltweit, anders als bei Draw Poker (5 Karten in der Hand) werden bei Texas Holdem fĂĽnf community cards (Gemeinschaftskarten) aufgedeckt, die jeder Spieler zu seinen 2 verdeckten Karten (hole cards) hinzuzählt. Es gewinnt der Spieler mit dem besten Blatt, bestehend aus 5 Karten.
Ein weiterer Unterschied zwischen Texas Holdem und dem Draw Poker findet man beim Grundeinsatz (vor dem Austeilen). Während beim Draw Poker jeder Spieler einen Grundeinsatz bringt (ante), zahlen beim Texas Holdem nur 2 Spieler, die sogenannten blinds. Der linke Nachbar des Dealers (im Casino erkennbar durch den Dealer-Button, da die Spieler dort nicht selbst die Karten geben) ist der small blind, er zahlt die Hälfte des Mindesteinsatzes in der ersten Runde (siehe Spielvarianten). Links vom small blind sitzt der big blind, er zahlt den Mindesteinsatz.
Bei Blinds handelt es sich generell um sogenannte “lebende” Einsätze (live bet), d.h. der Betrag wird in der ersten Runde dem Spieler angerechnet.
Nun werden die Karten ausgeteilt; jeder Spieler erhält aus einem 52-Kartenblatt je 2 verdeckte Karten, die nur er kennt. Die erste Setzrunde beginnt beim Texas Holdem mit dem linken Nachbar des big blinds, er hat nun folgende Möglichkeiten:
- Fold
Man wirft seine 2 Karten einfach weg und beteiligt sich nicht weiter am Pot. - Call
Man callt den Mindesteinsatz. - Raise
Man erhöht (raised) um mindestens den Mindesteinsatz.
Der small blind braucht, wenn vorher nicht erhöht wurde, nur seinen small blind auf den big blind auffüllen, d.h. er braucht nur die Hälfte zahlen, weil i.d.R. der small blind die Hälfte des big blinds beträgt.
Wenn in der Runde nicht erhöht wurde, hat der big blind eine sogenannte option; er kann nun entweder checken, d.h. kein weiteren Einsatz in den Pot zahlen oder aber raisen.
Eine Setzrunde gilt dann als beendet, wenn alle am Pot beteiligten Spieler den selben Betrag in den Pot gezahlt haben. In der ersten Runde werden die Blinds den Spielern hinzugerechnet.
Nach der 1.Setzrunde werden 3 offene Karten vom Dealer in die Mitte gelegt, der Flop. Es beginnt jetzt der Spieler links vom Dealer. Er hat folgende Optionen:
- check
Man ”schiebt”, wenn alle Spieler checken, ist die Runde beendet. - bet
Man setzt einen Betrag (Minimum ist der vereinbarte Mindesteinsatz) - fold
Man kann seine 2 Karten auch “falten”, sollte aber erstmal checken, vllt kriegt man ja noch eine “freie” (kostenlose) Karte.
Diese Runde ist wiederum beendet, wenn alle Spieler den selben Betrag in den Pot gezahlt haben oder reihum gecheckt wurde.
Es folgt der Turn: der Dealer legt eine weitere offene Karte in die Mitte und die 3.Setzrunde beginnt (genauso wie die 2.Setzrunde). Im Anschluss folgt der River, die letzte community card beim Texas Holdem und auch die letzte Setzrunde beginnt. Unmittelbar nach dem Ende der Setzrunde kommt es zum Showdown, d.h. die Karten der Spieler, die noch am Pot beteiligt sind, werden aufgedeckt und der Pot geht an den Spieler mit dem besseren Blatt (siehe Ranking).
Allgemeines
Gilt fĂĽr alle Pokerarten
- Uncalled Hands
Wenn vor dem Showdown nur noch ein Spieler ĂĽbrig ist, gewinnt dieser den Pot und ist nicht verpflichtet seine Karten zu zeigen. - All-In
Generell gilt, ein Spieler der weniger Chips am Tisch hat, als ein anderer Spieler kann nicht aus dem Pot gejagt werden. Wenn jemand $100 setzt und man selber nur noch mit $20 am Tisch sitzt, hat man die Option All-In zu gehen. Das bedeutet, man setzt alle seine Chips und hat dementsprechend auch nur auf einen Teil der $100 Anspruch. Der Überhang von $80 kommt in den Sidepot. Wenn nun noch ein Spieler mit mehr als $100 im Spiel ist, muss er die $100 callen (oder folden), wobei er $20 in den Main Pot und $80 in den Sidepot. Alle weiteren Einsätze der beiden Spieler kommen in den Sidepot und der Main Pot ist geschlossen.Wenn bis auf 1 Spieler alle noch verbleibenden Spieler All-In sind (d.h. es kann nicht mehr gesetzt werden), kommt es zum vorzeitigen Showdown, d.h. die Karten der Spieler werden aufgedeckt und anschliessend werden die community cards vervollständigt. Er dann wird der Sieger bestimmt. - Bestimmung des ersten Dealers
Bevor es bei einem Turnier losgeht, muss zunächst der erste Dealer bestimmt werden. Das erfolgt durch das sogenannte High-Carding, dabei wird jedem Spieler im Uhrzeigersinn eine Karte aus dem Stapel gegeben – der Spieler mit der höchsten Karte gewinnt den Dealer-Button. Bei Gleichheit der Karten gewinnt Pik â™ vor Herz ♥ vor Karo ♦ vor Kreuz ♣.





