European Poker Tour in Deauville – Morgen geht es los

Januar 19, 2009

Morgen startet nach dem Caribbean Adventure auf den Bahamas der nächste große Event der EPT. Schauplatz ist Deauville, Frankreich. Das Turnier, das von 20. bis 24 Januar andauert, hat einen Buy-in von € 5.000 und es wird viel Prominenz aus dem europäischen Raum, erwartet.

Bereits zum dritten Mal residiert die EPT in Deauville in der Normandie. Die beste Story ist bei der zweiten Austragung passiert. Es liest sich fast wie „Cap und Capper“. Zwei Freunde, die das Schicksal in entgegengesetzte Lager verschlägt – rührend:

Carl Olsen und Brandon Schaefer wuchsen zusammen auf, besuchten die gleiche Schule und sogar die gleiche Uni. Beide Freunde aus Amerika qualifizierten sich online für die EPT Deauville und reisten nach Frankreich. Zuerst saßen sie gemeinsam am Final-Table und letztlich im Heads-Up. Es war Schaefer, der das Event und 144.000 Euro gewann. Diesen Tag werden die beiden Freunde wohl so schnell nicht vergessen.

Heute Abend findet noch ein Satellite statt und morgen um 12.00 Uhr geht der Main-Event los.

Daneben gibt es am Samstag, 24.01.08 noch ein High Roller Deep Stack Turnier mit 20.000 Euro Buy-in. Dieser Event geht über zwei Tage. Es wird also spannend in Frankreich bei der EPT. PokerOlymp.de wird ausführlich über die Ereignisse berichten.

Quelle:Pokerolymp.de

Freispruch für Poker-Turnierveranstalter in Hamburg

Januar 19, 2009

Das Amtsgericht Hamburg hat vergangene Woche drei Veranstalter von Sachpreisturnieren des Fishhooks Clubs freigesprochen. Ihnen wurde vorgeworfen, gewerbsmäßig unerlaubtes Glücksspiel zu veranstalten. Mit Urteil vom 07.01.2009 erging der Freispruch, gegen den die Staatsanwaltschaft bereits Berufung eingelegt hat.

Am Abend des 15.11.2007 stürmte die Kriminalpolizei mit fünf Einsatzwagen und 20 uniformierten Beamten den FishHooks Pokerklub in Hamburg und beschlagnahmte das gesamte Mobiliar, Geschäftsunterlagen und weiteres Pokerzubehör wie zum Beispiel Chips, Kartendecks und Dealerbuttons. Der Club musste deswegen von den Betreibern geschlossen werden.

Es wurden Strafverfahren gegen die Betreiber des Clubs, die Angestellten und die anwesenden Gäste eingeleitet. Sie Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen die Betreiber des Clubs, die anderen Verfahren wurden eingestellt.

In dem Club wurden die üblichen Sachpreisturniere gespielt. Es gab Shoot-Out Tische, an denen man sich als Sieger für einen Final-Table qualifizieren konnte. An diesem wurden dann im Freeze-out-Modus gesponserte Sachpreise ausgespielt. Man konnte sich mehrmals für 15 Euro an einem Shoot-out-Tisch einkaufen. Gerade wegen der Möglichkeit, sich mehrfach einzukaufen, sah die StA Hamburg den Vorwurf des unerlaubten Glücksspiels als begründet an.

Dies sah das Amtsgericht anders und sprach die Angeklagten frei. Dabei stütze es sich vor allem auf zwei wichtige Punkte:

Zum einen verneinte es einen Einsatz im Sinne des § 284 StGB, da die Sachpreise eben nicht aus den Startgeldern finanziert- sondern von Dritten gesponsert waren. Zur Erfüllung des Tatbestandes des § 284 StGB sei aber ein Einsatz erforderlich, der sich aus den Startgeldern finanziert.

Weiterhin sah das Gericht einen entlastenden Punkt darin, dass die Angeklagten sich von Anfang an um eine enge Zusammenarbeit mit den Verwaltungsbehörden bemüht hatten. Auch während des laufenden Geschäftsbetriebs war man ständig mit der Behörde in Kontakt und hielt sich an die von dort formulierten Bedingungen. Ausdrücklich bat man darum, eventuelle Einwände gegen die Veranstaltungen mitzuteilen, damit entsprechende Änderungen vorgenommen werden könnten.

Da die Behörde sich daraufhin nicht äußerte, durfte man nach Ansicht des Gerichts darauf vertrauen, dass die Tätigkeit auch strafrechtlich unbedenklich sei. Insofern liege hier ein Verbotsirrtum vor.

Insgesamt ein erfreuliches Urteil für Poker in Deutschland. Traurig ist nur, dass die Rechtmäßigkeit der Turniere im FishHooks Club erst ein Jahr später durch ein Gericht festgestellt wurde. Die Leidtragenden sind am Ende die Betreiber, die viel Geld investiert haben und ihre Tätigkeit dann nicht ausüben konnten.

Es stellt sich die Frage, ob eine Razzia dieser Größe angesichts der erhobenen Vorwürfe und der vorbildlichen Kooperation der Angeklagten mit den Verwaltungsbehörden verhältnismäßig war. Nach Ansicht des Verfassers dieses Artikels wurde hier seitens der Behörde mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Nicht zuletzt deswegen erscheint das Urteil des AG Hamburg angemessen.

Zu beachten ist in dem Zusammenhang auch das rechtskräftige Urteil des AG Norderstedt, bei dem Ende letzen Jahres ein Turnierveranstalter vom Vorwurf des unerlaubten Glücksspiels freigesprochen wurde, obwohl man sich auf seinen Turnieren mehrmals für die Shoot-Out Tische einkaufen konnte. Auch hier verneinte das Gericht einen Einsatz im Sinne des § 284 StGB.

Quelle:pokerolymp.de

“Midnight Rule Act” erneut vor dem Parlament vorgestellt, was Auswirkungen auf den UIGEA haben könnte

Januar 19, 2009

Am ersten Tag des 111. Kongresses hat der US-Abgeordnete Jerrold Nadler (D-NY) den Midnight Rule Act (H.R. 34) wieder vorgestellt, ein Gesetz, welches geschaffen wurde, um den Auswirkungen von “Last Minute” “Midnight” Gesetzen entgegen zu wirken. Durch “Midnight” Gesetze wird versucht beim Regierungswechsel schnell noch ein paar Gesetze durch die alte Regierung in Kraft setzen zu lassen. Nadler’s Gesetz würde dafür sorgen, daß jedes Gesetz, welches in den letzten 90 Tagen der Regierungszeit des alten Präsidenten eingeführt wurde, noch mal durch die neue Regierung überprüft werden müsste.

Somit wäre H.R. 34 rückwirkend auf jedes Gesetz anwendbar, welches nach dem 22. Oktober 2008 in Kraft getreten ist. Das wiederum würde bedeuten, daß die Regulierungen bedingt durch den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act of 2006, welche am 12. November 2008 in Kraft getreten sind, durch die neue Regierung unter Obama überprüft werden müssten. Voraussetzung wäre allerdings, daß H.R. 34 sehr schnell durch den Kongress geht und in Kraft treten kann. Die Regulierungen aufgrund des UIGEA werden zum 19.Januar 2009 wirksam – am letzten Tag der Busch Regierung – wobei die betroffenen Institutionen bis zum 01.Dezember Zeit haben, um die durch die Regulierung bedingten Vorgaben umzusetzen. (weitere Infos zu der Umsetzung der UIGEA Regulierungen, finden Sie hier.)
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Nadler stellte den Midnight Rule Act das erste Mal im November letzten Jahres vor, wobei das Gesetz als Antwort auf die unzähligen “Last-Minute” Gesetze geschaffen wurde (wozu auch die UIGEA Regulierungen gehören), welche von der Bush Regierung während der letzten Wochen ihrer Regierungszeit schnell noch in Kraft gesetzt wurden.

Nadler’s Gesetzentwurf sieht vor, daß die neuen Regierungsverantwortlichen bis spätestens 90 Tage nach Amtsübernahme in der Lage sind “Last-Minute” Gesetze für ungültig zu erklären. In dem Gesetz gibt es jedoch einige Ausnahmen – Gesetze, welche für die Gesundheit, die Sicherheit und die nationale Sicherheit in Kraft gesetzt wurden, können durch eine speziellen Beschluss des scheidenden Präsidenten vor einer Außerkraftsetzung geschützt werden.

Nach einer Vorstellung am 06.Januar 2009 wurde H.R. 34 an den Rechtsausschuss des Parlaments weitergegeben. Momentan wird das Gesetz nicht durch andere Abgeordnete unterstützt, deshalb ist das Schicksal dieses Gesetzes sehr ungewiss.

Sollte H.R. 34 scheitern, gibt es mindestens noch einen anderen Weg, durch welchen die Obama Regierung den UIGEA und/oder andere “Midnight” Gesetze für ungültig erklären könnte – falls die neue Regierung ein Interesse daran hätte. Der “Congressional Review Act of 1996″ erlaubt es dem neuen Kongress jedes Gesetz, welches in den letzten 6 Monaten der alten Regierung in Kraft gesetzt wurde, zu missbilligen und außer Kraft zu setzen. Dieses Gesetz wurde jedoch erst in einem Fall angewendet (im Jahr 2001). Wobei einige Experten der Meinung sind, daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß dieses Gesetz dazu eingesetzt werden wird, um Gesetze außer Kraft zu setzen, welche die Bush Regierung eingeführt hat.

Quelle:de.pokernews.com

European Poker Awards 2008 vergeben

Januar 19, 2009

Letzte Woche wurden in Paris im Aviation Club die European Poker Awards 2008 vergeben.
Team-PokerStars-Pro Bertrand Elky Grospellier wurde zum „Player of the Year” gewählt. Der Sieger der PokerStars Carribean Adventure 2008 und des PCA Highroller Events 2009 wurde mit dem Preis für seine beachtliche Performance belohnt.

Große Hoffnung setzte man in der Kategorie „Best Tournament Performance” in Sebastian Ruthenberg, der sich den Sieg bei der EPT Barcelona und ein Bracelet bei der WSOP holte. Doch der Preis ging an Peter Eastgate, den Sieger des 2008 WSOP Main Events.

In der Katgeorie “Rookie of the Year” – in der Ruthenberg ebenfalls nominiert war – siegte der junge Russe

Ivan Demidov, der Zweite des WSOP Main Events und Finalist der WSOPE.

Einen Heimsieg feierte Deutschland in der Kategorie „Europe’s Leading Lady”, denn Sandra Naujoks setzte sich gegen ihre Konkurrentinnen durch und gewann den Award. Die deutsche Pokerlady holte sich 2008 den Titel bei der Texas Holdem Europameisterschaft in Baden und besiegte im Heads-up den Russen Alexander Kravchenko.

Marcel Luske, der in den Jahren 2001 und 2004 den „Player of the Year” Award erhielt, durfte sich diesmal über den „Lifetime Achivement Award” freuen.

Den Sieg in der Kategorie „Casino Staff Person of the Year” ging an Jonathan Raab, den Manager der Grosvenor United Kingdom Poker Tour.

Den “Rob Gardner Award for Innovation” erhielt Rob Yong, der in Nottingham den “Dusk Till Dawn”-Pokerclub eröffnete.

Das waren die Nimonierungen:
Rookie of the Year:
Stephen Chidwick
Ivan Demidov
Davidi Kitai
Jesper Hougard
Sebastian Ruthenberg
Alexander Kostritsyn
Peter Eastgate

Best Tournament Performance:
Neil Channing
Bertrand “Elky” Grospellier
David Benyamine
Marty Smyth
Jesper Hougard
Sebastian Ruthenberg
Peter Eastgate

Player of the Year
Bertrand “Elky” Grospelier
David Benyamine
Andreas Krause
Marty Smyth
Neil Channing

Europe’s Leading Lady
Sandra Naujoks
Isabel Mercier
Kara Scott
Annette Obrestad
Svetlana Gromenkova

Casino Staff Person of the Year
Thomas Kremser
Sylvie Berlanger
Jonathan Raab
Simon Trumper
Madeleine Harper

Rob Gardner Award for Innovation
Rob Yong
Poker Stars Team: Francine Watson/Conrad Brunner/Mad Harper
Gene Gioia
Jonathan Raab

Quelle:de.pokernews.com

European Poker Tour auf den Bahamas mit Teilnehmerrekord

Januar 7, 2009

Ist es die karibische Sonne oder der pure Durst nach Poker? Mit insgesamt 1.347 Spielern ist das Teilnehmerfeld bei der Caribbean Adventure nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ ausgezeichnet besetzt.

687 Spieler kamen an Tag 1B noch zu den 660 Startern von Tag 1A hinzu und sorgten damit für einen Gesamtpreispool von 12,7 Millionen Dollar, von denen allein satte 3 Millionen auf den Sieger entfallen. Damit löste das Main Event der diesjährigen Caribbean Adventure das EPT-Finale des Vorjahrs als größtes Turnier außerhalb der USA ab.

Isabelle Mercier: Ski-Urlaub in der Karibik?
Natürlich konnte man auch eine Vielzahl namhafter Stars an den Tischen erleben, darunter WSOP-Gewinner Peter Eastgate, Phil Ivey, Dario Minieri, Bertrand Grospellier und Chris Moneymaker. Auch Deutschland war mit Katja Thater und Jan von Halle sowie dem neuen PokerStars-Repräsentanten Boris Becker und Raab-Assistent Elton prominent vertreten.

Der Ex-Tennis-Profi, der sich am Vortag bei einem Heads-Up-Show-Event noch prächtig geschlagen hatte, musste sich allerdings bereits mit einem Bad Beat (wirklich!) verabschieden. Besser lief es da schon für Katja Thater. Sie konnte am Ende des Tages verdoppeln und sich einen Anfangsstack von 33.000 Chips für Tag 2 sichern.

Die beste Ausgangslage der deutschen Starter von gestern verschaffte sich Christoph Niesert, der nach zähem Beginn mit 90.000 Chips abschloss. Noch besser machte es Online-Qualifikant Ralf Westphal aus Bergkirchen, der schon an Tag 1A enorme 210.000 Chips angehäuft hatte und damit im absoluten Vorderfeld liegt.

Ausgeschieden sind aus deutscher Sicht Sandra Naujoks und Alex Jung, die sich bei Phil Ivey, Gus Hansen, Dario Minieri, Ivan Demidov und Bertrand Grospellier aber in guter Gesellschaft befinden. Die meisten Chips an Tag 1B konnte sich der Kanadier Chris Fernandez sichern, wie üblich werden die offiziellen Chipstände aber erst heute Abend nach deutscher Zeit publik.

Hier noch das nachgereichte Leaderboard von Tag 1A:

1 Felipe Tavares Ramos Brasilien 360,100
2 Sergey Rybachenvo Russland 250,100
3 Charles Furey USA 233,100
4 David Michell Baker USA 219,600
5 Ralf Westphal Deutschland 210,900
6 Edward Sabat USA 209,000
7 Grant Hinkle USA 205,900
8 Jonathan Little USA 201,900
9 Keven M. Stammen USA 167,900
10 Marcin Horecki Polen 167,300

Quelle:pokerolymp.de

Phil Ivey akzeptiert Tom Dwans Millionenwette

Januar 7, 2009

Schon das Angebot hatte großes Aufsehen in der Pokerwelt erregt, doch nun sorgt die Tatsache, dass Phil Ivey als Erster Tom Dwans Wette angenommen hat, für neue Schlagzeilen.

Kaum ein paar Tage ist es her, dass die Idee dieses außergewöhnlichen Heads-Up-Duells in der Welt ist, und schon hat mit Phil Ivey der momentan prominenteste Spieler der Welt eingeschlagen. Dem amerikanischen Magazin Cardplayer gegenüber hatte Dwan geäußert, dass er zu einem Match über 50.000 Hände bereit sei, bei dem er 1,5 Millionen einsetzt, um 500.000 $ zu gewinnen. Hinzu kommen natürlich die am Tisch erzielten Gewinne. Auf die Idee sei er dadurch gekommen, dass er zu wenige Spieler findet, gegen die er im Heads-Up antreten kann. Außerdem traue er sich zu, erfolgreich abzuschneiden, vor allem ginge es ihm aber darum, mehr Spaß am Pokern zu haben und etwas dazu zu lernen.

Mit Full Tilt Top-Star Phil Ivey hat Dwan sicher nicht den leichtesten Gegner gefunden. Ivey geht in seiner typisch nüchternen Manier an das Match heran, gibt aber zu bedenken, dass einer der beiden Spieler Pleite gehen könne. In einem Interview mit Barry Greenstein gab Ivey seine Teilnahme bekannt und teilte diesem gleichzeitig mit, dass er David Benyamine als ersten Gegner erwartet habe.

Greenstein rechnete vor, dass es etwa einen Monat dauert, bis das Duell entschieden ist, wenn am Tag etwa vier bis fünf Stunden gepokert werden. Während Greenstein auch darauf hinwies, dass Dwan vermutlich nicht mit Iveys Zusage gerechnet habe, gab Ivey selbst zu bedenken, dass Dwan als Online-Spieler, der große Erfahrung im Multi-Tabling besitzt, zumindest anfänglich einen Vorteil besitzen dürfte.

Die Millionenwette des Tom Dwan wird die Pokerwelt also auch in den nächsten Wochen in Atem halten und die Schlagzeilen beherrschen.

Quelle:pokerolymp.de

2009 Poker am runden Tisch – Teil 5

Januar 7, 2009

Anmerkung der Redaktion: PokerNews beginnt das Jahr damit, indem wir einige Branchenexperten über die Vergangenheit, die Gegenwart und natürlich über die Zukunft des Pokerns befragen. Die Meinungen der Experten werden Ihnen einen aktuellen Überblick über die Pokerszene verschaffen und wir werden versuchen, herauszufinden wie sich die Pokerszene im Jahr 2009 und in den Jahren danach weiterentwickeln wird. Wir möchten darauf hinweisen, daß die Meinungen der Poker-Experten nicht notwendigerweise die Meinung von PokerNews repräsentiert.

Zu unseren heutigen Fragen nehmen unter anderem folgende Experten Stellung: Matthew Parvis (Chefredakteur des “Bluff Magazine”), Pauly “Dr.Pauly” McGuire (der Autor des Tao of Poker Blogs und Redakteur beim “Bluff Magazin”), Nat Arem (Gründer von “PokerDB”), Matthew Savage (bekannter Turnierdirektor und Manager des Commerce Casino Poker-Rooms), Brian Basbough (der Gründer von Poker Royalty) und Barry Greenstein (High-Stakes Cash-Game und Turnierspieler, Mitglied Team PokerStars Pro)

Heutige Frage: Wenn Sie etwas an der WSOP 2009 verändern könnten – was wäre es?

Nat Arem: Ich hätte es gerne gesehen, wenn es für die Leute einfacher gewesen wäre, sich zu registrieren. Am besten wäre eine Online Registrierung, wobei ich nicht wirklich online, wie beim Online Poker, damit meine. Es gefällt mir schon ganz gut, daß es jedes Jahr einfacher wird. Optimal wäre es, wenn jeder nach der Registrierung sagen würde: “Ich stand nur 15 Minuten in der Warteschlange, guter Job Jungs”. Ich verstehe aber trotz allem nicht, warum man solche Sachen nicht online abwickeln kann. Es wäre doch relativ einfach eine sichere Webseite zu erstellen, auf welcher man seine Bankverbindung eingibt und sich danach online registrieren kann. Es gibt doch schon einige E-Verifizierungssysteme. Ich weiss aber nicht genau, wie dies mit den Vorschriften zu vereinbaren wäre. Ich weiss auch nicht, ob es grundsätzlich möglich wäre, es wäre aber auch auf jeden Fall gut für die Teilnehmeranzahl, wenn sich die Leute Online registrieren könnten.

Matthew Parvis: Ein Live Final Table. Das ist das wichtigste Ding bei den Pokerproduktionen, dadurch würde sich das Game drastisch verändern.

Brian Balsbaugh: Harrah’s hat in den letzten Jahren viele positive Veränderungen bei der WSOP durchgeführt und die WSOP an sich ist wesentlich besser, als sie noch vor einigen Jahren war. Wenn ich nun eine Änderung vornehmen könnte, würde ich dafür sorgen, daß weniger Bracelet-Events gespielt werden. Wenn ich mich mit einem unserer Spieler unterhalte, sagen diese daß der Wert eines Bracelet’s gesunken ist. Ich verstehe, warum Harrahs so vorgeht, aber diese Vorgehensweise führt, dazu daß eine Menge Geld aus dem Pokerkreislauf abfließt. Die Fees von 55 Events werden gezahlt und das Geld fließt nicht in den Kreislauf zurück.

Barry Greenstein: Ich war gerade bei einem Meeting des WSOP Komitees, bei welchem wir uns über einige Veränderungen unterhalten hatten. Wir versuchen die WSOP jedes Jahr besser zu machen, indem wir über die Klagen des vorherigen Jahres diskutieren. Im letzten Jahr gab es mehr Beschwerden, als in den vorherigen Jahren. Wir haben also die Struktur und die Payouts angepasst und die Sache mit den Deals am Final Table geändert. Wir haben es geschafft eine Menge Probleme zu lösen. Ungefähr zur Halbzeit der WSOP sagte mir Jeffrey Pollack, daß die größten Beschwerden dieses Jahres, die Beschwerden über das Essen im Vip Bereich gewesen wären. Das zeigt, daß wir gute Arbeit geleistet hatten und daß es aber trotzdem noch einige kleine Probleme gibt, welche gelöst werden müssen. Ich denke, an diesem Punkt denken viele drüber nach, wie teuer es ist Poker zu spielen und an diesen Turnieren teilzunehmen. Wir alle hoffen, daß Harrahs genug Geld mit uns und den anderen Aktivitäten verdient, um genug Glücksspieler in ihre Casinos zu bringen, wo diese entsprechend Geld in den Kreislauf einbringen können. Das in den Kreislauf eingebrachte Geld, wurde im Laufe der letzten Jahre immer weniger und wir hoffen, daß sich diese Entwicklung wieder umkehren wird. Wir hoffen, daß wir zusätzliche Einnahmen durch Werbung erzielen können, wobei wir das zusätzliche Geld einsetzen möchten um die Qualität noch weiter zu verbessern.

Dr. Pauly: Den 9.November. Er war nur gut für Harrahs und ESPN. Ich denke eine einwöchige Pause, wie beim Superbowl, wäre effektiver, könnte aber ebenso den Schwung aus dem Main Event nehmen, die Dynamik, welche das Main Event so interessant macht – sich am Tag 1 einzukaufen und zwei Wochen später World Champion und Millionär zu sein.

Jeffrey Pollack: Wir arbeiten noch an Plänen für die WSOP 2009, es wird sicherlich wieder die eine oder andere Änderung geben, aber darauf möchten wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genauer eingehen. Ich denke, daß wir eine bessere Lösung im Bezug auf die Arbeit der Spieleragenten bei der WSOP benötigen. Es wird zuviel Business gemacht, während das Turnier bereits läuft. Wir möchten das Geschäft der Spieleragenten zu einem festen Business ausbauen. Wir wollen, daß die Spieler sich darauf verlassen können, daß mit ihren Agenten solide Geschäfte gemacht werden. Aber die Geschäfte dürfen sich nicht auf das eigentliche Turnierspiel auswirken, der Spielfluss oder die ESPN Übertragungen dürfen nicht beeinflusst werden. In diesem Bezug wird es sicherlich Änderungen geben.

Quelle:de.pokernews.com

Titan Poker mit neuem VIP System

Januar 7, 2009

TitanPoker.com führt neues VIP Programm mit einem Preisgeld von 1 Million Dollar ein

TitanPoker.com führt neues VIP Programm mit einem Preisgeld von 1 Million Dollar ein.
Der Titan Club ist das großzügigste Prämien Programm für Online Poker Spieler und mit dem 1 Million Dollar Rennen startet eine fortlaufende Aktion mit 1,000,000$ Bargeldpreisen.

Titan Poker, der führende Online Poker Raum in Europa hat den Titan Club eingeführt, mit dem begeisterte Poker Spieler in den Genuss des großzügigsten Prämien Programms kommen werden. Um dies zu Feiern, veranstaltet Titan Poker parallel dazu ein 1 Million Dollar Rennen. Eine fortlaufende Aktion, bei der Poker Spieler Bargeldpreise in Höhe von 1,000,000$ gewinnen können.

Für Poker-Liebhaber die auf der Suche nach den besten Poker Prämien und Vergütungen sind, ist der Titan Club die perfekte Lösung. Das Titan VIP Programm ist einfach und leicht zu verstehen. Es ist das beste verfügbare Programm, sowohl für Anfänger in Sachen Poker, als auch für Poker Enthusiasten und sehr ambitionierte Spieler die mit Poker Karriere machen wollen, kurz gesagt, für alle, die gerne poker spielen..

Die Poker Spieler erkennen sehr schnell die Vorzüge der Prämien und Vergünstigungen, die Ihnen der Titan Club bietet und die im Wert immer weiter ansteigen, je mehr gespielt wird. Spieler können tausende von Dollars verdienen, wenn Sie sich regelmäßig ihrem Pokerspiel widmen.

Durch die Größe von Titan Poker, ist es möglich Spielern Aktionen anzubieten, die es in anderen Pokerräumen so nicht geben kann. Jüngstes Beispiel dafür ist das 1 Million Dollar Rennen in dem 1,000,000 Dollar Preisgeld als Belohnung für engagiertes Pokerspiel an die Spieler vergeben wird.

Das 1 Million Dollar Rennen beginnt Mitte Januar und wird bis Ende April 2009 zeitgliech zu weiteren Pokerturnieren ausgetragen. Es ist eine Serie von Rennen, basierend auf dem Spiel an Cash Tischen bei Titan Poker, die zeitgleich gestartet werden und Cash Preise an Top Platzierte, sowie an Spieler, die auf speziellen Hot Spots in den Ranglisten landen, vergeben.

Somit haben Spieler die Chance mehrere Preise zur selben Zeit zu gewinnen und gleichzeitig die Prämien des Titan Club zu erhalten, womit während der Austragung des eine Million Dollar Rennens eine Erhöhung der Bankroll ermöglicht wird.

Über Titan Poker:

Titan Poker garantiert im Monat mehr als 16.000.000$ Preisgeld, hat zu bestimmten Zeiten nahezu 30.000 Spieler Online und vergibt an erfolgreiche Spieler Sitze zu Poker Turnieren der ganzen Welt. Titan Poker wird exklusiv von Euro Partners , dem größten e-gaming Affiliate Programm vertreten. Für mehr Informationen zu Titan Poker besuchen Sie bitte die Webseite :

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Bester online Pokerraum 

2009 Poker am runden Tisch – Teil. 4

Januar 6, 2009

Anmerkung der Redaktion: PokerNews beginnt das Jahr damit, indem wir einige Branchenexperten über die Vergangenheit, die Gegenwart und natürlich über die Zukunft des Pokerns befragen. Die Meinungen der Experten werden ihnen einen aktuellen Überblick über die Pokerszene verschaffen und wir werden versuchen, herauszufinden wie sich die Pokerszene im Jahr 2009 und in den Jahren danach weiterentwickeln wird. Wir möchten darauf hinweisen, daß die Meinungen der Poker-Experten nicht notwendigerweise die Meinung von PokerNews repräsentiert.

Zu unseren heutigen Fragen nehmen unter anderem folgende Experten Stellung: Matthew Parvis (Chefredakteur des “Bluff Magazine”), Pauly “Dr.Pauly” McGuire (der Autor des Tao of Poker Blogs und Redakteur beim “Bluff Magazin”), Jeffrey Pollak (WSOP Bevollmächtigter) Matthew Savage (bekannter Turnierdirektor und Manager des Commerce Casino Poker-Rooms) und Barry Greenstein (High-Stakes Cash-Game und Turnierspieler, Mitglied Team PokerStars Pro)

Heutige Frage: Welche Gruppe in der Pokerszene, wird ihrer Meinung nach am stärksten durch die globale Finanzkrise betroffen?

Dr. Pauly: Ich denke der durchschnittliche Spieler, der Max Mustermann, wird am härtesten davon betroffen. Diese Gruppe könnten z.B. ihre Jobs verlieren oder müssen sich mit Kurzarbeit abfinden, so dass ihnen weniger Geld übrig bleibt. Diese Leute bringen der Pokerindustrie das meiste Geld. Es sind die Jungs, welche 40 – 50 Std. pro Woche arbeiten, Sie sind verheiratet, haben 2 Kinder, müssen die Raten fürs Haus bezahlen und leben mehr oder weniger von der Hand in den Mund. Diese Leute haben den Traum, so zu werden wie Moneymaker und spielen deswegen Poker. Sie glauben an ihren Traum und an Poker und jage ihrem Traum hinterher. Während der Finanzkrise müssen diese Jungs etwas kürzer treten und lassen die Jagd nach ihrem Traum etwas ruhen. Sie müssen etwas warten, bis sich die Situation wieder verbessert hat und ihnen wieder etwas Geld übrig bleibt, um Poker zu spielen. Diese Jungs sind direkt von der Krise betroffen. Aber auch die PokerPros leiden unter der Krise, denn der Durchschnitts-Spieler bringt ihnen normalerweise eine Menge Geld ein, nun gibt es weniger Fische an den Tischen und die anderen Spieler , spielen vorsichtiger und geben nicht mehr soviel Geld für Poker aus. Da die Fische weniger werden, beginnen die Sharks nun sich gegenseitig auf zu fressen. Das ganze hat so was von einem Domino-Effekt. Es beginnt ganz unten, an der Basis und wenn die Basis nicht mehr existiert werden die Auswirkungen auf die ganz Oben sich bemerkbar machen.

Barry Greenstein: Ich glaube, das hauptsächlich die Live-Spieler davon beeinflusst werden, weil es immer schwieriger wird ein Spiel zu bekommen. Die Freizeitspieler gehen aus und spielen halt Poker, anstatt in die Kneipe oder ins Kino zu gehen. Der Freizeitspieler wird deswegen durch die Finanzkrise beeinflusst, weil er in Phasen der Finanzkrise weniger Geld und weniger Freizeit zur Verfügung hat. Wenn man das Internet allerdings mit in die Betrachtungen einbezieht, kann man sagen, das der UIGEA für schlimmer Schäden gesorgt hat, als die Finanzkrise, da die Leute trotz der Finanzkrise auch weiterhin Poker spielen und anderen Vergnügungen nachgehen. Wenn der UIGEA es den Spielern erlauben würde, 50 $ im Internet einzuzahlen, würden wir immer Spieler finden, welche dies tun würden.

Matt Savage: Die großen High-Level Turniere, werden am meisten durch die Finanzkrise beeinflusst, die Auswirkungen sind schon klar erkennbar und die Teilnehmerzahlen sind deutlich zurückgegangen. Ich denke hier wäre etwas Konsolidierung sehr hilfreich.

Jeffrey Pollack: Ich denke man kann nicht pauschal sagen, welche Personen oder Firmen von der Finanzkrise am stärksten betroffen sind. Ich denke von der Krise ist jeder betroffen, angefangen bei den Casinos bis hin zu den Spielern. Und niemand weis genau, wie schlecht es noch werden wird, bevor ein Aufschwung in Sicht ist. Die globale Wirtschaftskrise beeinflusst einfach jeden.

Matthew Parvis: Jeder wird durch die Finanzkrise beeinflusst, die Einen mehr, die Anderen weniger. Es ist sehr schwer zu sagen, wer am meisten davon betroffen wird. Ich denke die Casinos werden nicht so hart getroffen, da es immer noch genügend Glücksspieler gibt, welche mit Poker nichts am Hut haben. Die großen Online Poker-Rooms, werden auch nicht so stark betroffen werden, da die Anzahl ihrer Spieler mehr oder weniger gleich bleiben wird. Ich denke die größten Auswirkungen, werden die Turnier Poker Pros zu spüren bekommen, da es in der Krise weniger Amateure geben wird, welche ihr Geld in den High-Stakes Games der Poker-Pros riskieren möchten.

Zehntausend Dollar Buy-in ist eine Menge Geld. Es war schon immer eine Menge Geld und um in der Turnierszene überleben zu können (im speziellen, bei der hohen Anzahl von Turnieren, welche weltweit veranstaltet werden), muss man mindestens ein großes Turnier gewinnen oder am Final Table gesessen haben, um sich über Wasser halten zu können. Wenn man sich die Top- Turnierspieler der Szene ansieht, wird man feststellen, daß nicht jeder von ihnen jedes Jahr ein großes Turnier gewinnt, was aber noch lange nicht bedeutet, daß die Spieler, welche kein Turnier gewonnen haben, schlecht Poker spielen. Momentan ist erkennbar, daß sich die Krise auf die Turnierszene auswirkt – die Teilnehmeranzahlen sinken. Ich denke, daß das Bellagio während des letzten ¼ Jahres einen hohen Rückgang der Teilnehmerzahlen an ihren Turnier-Serien hinnehmen musste.

Boris Becker pokert erstaunlich gut bei “Battle Boris”

Januar 6, 2009

Sechs Pokerspieler durften in die Karibik reisen, um im Heads-Up gegen die Tennislegende Boris Becker anzutreten. Zu gewinnen gab es Tickets für das Main Event des PokerStars.net Caribbean Adventure im Wert von jeweils $ 10.000. Boris schlug sich erstaunlich gut. Nur einer der sechs Spieler gewann gegen ihn.

Der einzige Spieler, der sich den Sieg gegen Boris und ein Ticket für das PCA sichern konnte, war mikethekid09 Dion aus Turcotte in Kanada. Nach einer halben Stunde geriet Boris mit Top-Pair ins Straucheln. Er pushte und sein Gegner hielt Full-House. Mikethekid sollte der einzige Spieler bleiben, der Boris besiegen konnte.

Alle nachfolgenden fünf Anwärter scheiterten an Boris, der zuvor von Jan Heitmann gecoacht wurde. Dabei hatte Boris keineswegs nur Glück. Oft hielt er am Ende die bessere Hand. So gewann er zum Beispiel mit Pocket-Tens gegen Pocket-Fives oder in einem anderen Match mit Pocket-Fours gegen Pocket-Threes. Sauber gespielt, Boris, lautete das Fazit aller Beobachter.

Heute startet Becker beim Tag 1B des PCA und man darf auf sein Resultat gespannt sein. Vielleicht wird es ja sein erster großer Turniererfolg.

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